Wie Sie Smartobjekte in Photoshop anlegen und auch wieder auflösen

Smartobjekte sind ein elementar wichtiges Element in Photoshop. Dieser Ebenentyp, den es seit Version CS3 in Photoshop gibt, macht es möglich, Bildbearbeitungsaufgaben sehr viel effizienter und ohne Qualitätsverluste durchführen zu können. Mit Photoshop CC 2020 hat es wieder eine kleine Neuerung gegeben, die das Arbeiten mit Smartobjekten betreffen.

Arbeiten mit Smartobjekten

Smartobjekte werden wie normale Ebenen im Ebenen-Bedienfeld verwaltet. Allerdings handelt es sich bei Smartobjekten immer um eigenständige Dateien, die innerhalb von Photoshop dynamisch als Pixelebenen gerendert werden. Smartobjekte können Photoshop-Dateien mit Ebenen sein, aber auch externe Dateien, wie JPEG-Bilder oder Illustrator-Grafiken.

Sie können Smartobjekte auf mehreren Wegen anlegen:

  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ebene und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl In Smartobjekt konvertieren.
  • Markieren Sie die Ebene und wählen Sie den Menübefehl Ebene → Smartobjekte → In Smartobjekte konvertieren.
  • Wählen Sie nach der Markierung der Ebene den Befehl In Smartobjekt konvertieren aus dem Bedienfeldmenü des Ebenen-Bedienfelds.
  • In vielen Fällen funktioniert auch der Menübefehl Filter → Für Smartfilter konvertieren, da ein Smartfilter nichts anderes ist als ein auf ein Smartobjekt angewendeter Filter.
  • Wenn Sie externe Dateien in Photoshop platzieren, werden diese standardmäßig als Smartobjekte angelegt. Sie können dieses Verhalten in den Voreinstellungen ändern, indem Sie im Bereich Allgemein die Option Beim Platzieren immer Smartobjekte erstellen deaktivieren.

Zwei mögliche Wege zum Smartobjekt: Konvertierung über das Hauptmenü (links) und über das Kontextmenü (rechts)

 

Standardmäßig wird ein Smartobjekt, das Sie neu in Photoshop erzeugen, als Photoshop-Datei im großen Dokumentenformat (.psb) angelegt und in die Photoshop-Datei eingebettet.

Wenn Sie den Inhalt der Smartobjekt-Ebene bearbeiten möchten, doppelklicken Sie auf die Ebene. Handelt es sich beim Inhalt der Ebene um einen Dateityp, den Photoshop nicht selbst »verstehen« kann, zum Beispiel eine Vektordatei, öffnet sich die Datei immer in dem Programm, welches dem Dateityp im Betriebssystem zugewiesen ist. Im Falle einer Illustrator-Datei (.ai) also Adobe Illustrator. Ansonsten erfolgt die Bearbeitung innerhalb von Photoshop.

Einen Sonderfall stellen hierbei Bilddateien dar, die keine Ebenen unterstützen, zum Beispiel JPEG-Dateien. Diese können Sie nach der Bearbeitung im Smartobjekt nur »wirksam« abspeichern, wenn Sie sie wieder auf die Hintergrundebene reduzieren. Andernfalls ändert sich der Dateityp (JPEG-Dateien unterstützen keine Ebenen) und die Datei kann nur noch als neue (Ebenen-)Datei gespeichert werden.

Durch das Speichern würden Sie aber nicht den Inhalt des Smartobjekts, die JPEG-Datei, ändern, sondern lediglich eine neue Datei erstellen. Und diese wäre nicht mit dem Hauptdokument verknüpft. Also müssten Sie sie danach selbst durch Platzierung als Smartobjekt in die Hauptdatei integrieren. Insgesamt eine relativ umständliche Angelegenheit.

Nach der Bearbeitung der JPEG-Datei wird auf einmal der Dialog Speichern unter angeboten. Passen Sie auf! Wenn Sie über diesen Befehl speichern, legen Sie lediglich eine neue Datei an. Die eingebettete JPEG-Datei bleibt unverändert. Photoshop weist auch noch einmal extra darauf hin.

 

Wenn Sie nun vielleicht auf die Idee kommen, einfach das Smartobjekt über das Kontextmenü und den Befehl Ebene rastern aufzulösen und danach neu in ein Smartobjekt zu konvertieren, sollten Sie dabei bedenken, dass Sie damit die Auflösung des Smartobjekts auf die aktuellen Maße der Smartobjekt-Ebene im Hauptdokument reduzieren würden.

Natürlich können Sie auch in den Voreinstellungen im Bereich Allgemein die Option Beim Platzieren immer Smartobjekte erstellen deaktivieren. Dadurch würden Bilddateien in der Originalgröße als Pixelebene platziert und Sie könnten sie immer in ein editierbares Smartobjekt, also eine Photoshop-Datei, verwandeln. Allerdings würde Ihnen die automatische Einpassung in die Arbeitsfläche verloren gehen und Sie müssten jede platzierte Datei erst eigenhändig skalieren.

Es gibt aber durchaus Wege, über die Sie das Problem lösen können – einen etwas längeren in Photoshop-Versionen vor CC 2020 und einen etwas schnelleren ab Photoshop CC 2020.

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