HDR-Tonung in Photoshop – so gestalten Sie Fotos mit brillanten Kontrasten, Details und Effekten

Ursprünglich war HDR dazu bestimmt, Bildbearbeitern einen maximalen Dynamikumfang für die Bildoptimierung zur Verfügung zu stellen. Durch übertriebene Einstellungen entstehen dabei aber oftmals surreal anmutende Bilder. Mit dem Befehl »HDR-Tonung« besteht die Möglichkeit, typische HDR-Einstellungen in einem 8- oder 16-Bit-Bild zu verwenden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie auf diese Art verblüffende Ergebnisse erzielen.

HDR (High Dynamic Range) ist eigentlich eine Technik, mit der eine Reihe von Bildern desselben Motivs mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen wird. Diese Belichtungsreihe besteht aus mindestens drei Fotos. Aus überbelichteten, unterbelichteten und ausgewogenen Aufnahmen wird per Software ein Einzelbild mit einer Farbtiefe von 32 Bit kombiniert, in dem detailreiche Zeichnung in allen Bildbereichen besteht.

Lichter und Schatten bewirken insbesondere bei Landschaftsbildern eine perfekt ausbalancierte Optik. Durch ausgefeilte Einstellungsmöglichkeiten lassen sich gezielt Kontraste innerhalb einstellbarer Pixelbreiten erzeugen.

Inspiration

Bevor wir zu den detaillierten Einstellungsmöglichkeiten kommen, möchte ich mit Bildbeispielen dazu inspirieren, den Befehl HDR-Tonung zu verwenden.

Im ersten Beispiel arbeiten wird die Plastizität heraus. Das Originalbild wirkt relativ flach und man sieht wenig Struktur im Stoff. Plastisch aussehende Falten und Details lassen sich durch spezielle Einstellungen aus der relativ flach aussehenden Vorlage erzeugen [Abb. 1]:

Abb. 1: In so ein Bild lässt sich noch eine erstaunliche Plastizität bringen. Nach der Korrektur hat das Bild einen völlig anderen Charakter.

 

In technischen Abbildungen, Architektur-, aber auch Landschaftsbildern wird oft eine besonders detailreiche Darstellung gewünscht. Eine besondere Stärke des Befehls HDR-Tonung ist die Möglichkeit, Detailkontraste gezielt herauszuarbeiten.

Im nächsten Beispiel sind die Details in den Tiefen des ursprünglichen Bilds schlecht zu erkennen. Für das Ergebnis wurden besonders die lokalen Kontraste mit HDR-Tonung verstärkt [Abb. 2]:

Abb. 2: Vorher: Das ursprüngliche Bild im JPEG-Format. Nachher: Die Bearbeitung erfolgte ausschließlich mit dem Befehl HDR-Tonung. Neben der krassen Schärfung der Details (lokale Kontraste) wurden die Tiefen aufgehellt.

 

Die Einstellungen für die Umsetzung in Graustufen erfolgt nicht gezielt über Kanäle oder Farbbereiche, aber die Einstellungen bieten interessante Möglichkeiten [Abb. 3]:

Abb. 3: Die Graustufenumsetzung wurde mit einem geringem Gesamtkontrast, aber feinsten Details erzeugt. Diese sind in einer für das Web verkleinerten Version natürlich kaum erkennbar. So eine Umsetzung sieht aber als Fine-Art-Print wunderbar aus.

 

Der Vintage-Look bleibt wahrscheinlich immer beliebt. Die guten alten Zeiten lassen sich auf diese Weise bildlich wunderbar unterstreichen. Solche Umsetzungen werden auch gerne für Fotos von Lost Places verwendet. Hier wurde das Motiv durch die Einstellungen dramatisch in Szene gesetzt [Abb. 4]:

Abb. 4: So ein Foto lässt sich mit HDR-Tonung dramatisch gestalten. HDR-Tonung In diesem Beispiel fungiert es als Werkzeug für einen Vintage-Look

 

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