Wie Sie mit Gradationskurven in Photoshop gekonnt arbeiten

In dieser Lerneinheit stellen wir Ihnen eine zentrale Funktion für die Optimierung von Fotos in Photoshop vor: Gradationskurven. Mit diesen steht Ihnen ein universelles und einfaches Werkzeug zur Verfügung, mit dem Sie viele Bildoptimierungsaufgaben erledigen können. Wir erläutern Ihnen die Möglichkeiten anhand zahlreicher Bildbeispiele.

Was ist eine Gradationskurve?

Gradationskurven sind nicht nur die klassische Art der Bildkorrektur, sondern bis heute mit die einfachste und universellste. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, jedem Helligkeitswert in jedem Kanal einen neuen Wert zuzuordnen und damit Helligkeit und Farbe in weiten Bereichen zu manipulieren – wenn man ihre Funktionsweise einmal richtig verstanden hat.

Photoshop-Gradationskurven funktionieren wie mathematische Kurven: Die x-Achse (horizontal) enthält die ursprünglichen Helligkeitswerte, die y-Achse (vertikal) die neuen Zielwerte. Beide Achsen begrenzen eine Koordinatenfläche, in deren linkem unterem Eck sie sich treffen – dort liegt der Koordinatenursprung, der Nullpunkt.

Die Relation zwischen x- (Eingabe-) und y- (Ausgabe-)Werten wird durch eine Linie hergestellt: die Gradationskurve. Deren Punkte bestimmen, welcher Ausgabewert welchem Eingabewert zugeordnet wird. Die Linie muss immer stetig sein – das bedeutet, jeder Eingabewert (x-Achse) besitzt genau einen Punkt auf der Kurve (nicht mehr und nicht weniger).

Photoshop ortet jeden Helligkeitswert im Bild auf der x-Achse (Eingabewerte) und geht von dort senkrecht nach oben, bis die Gradationskurve den Weg kreuzt. Die Höhe dieses Punkts auf der y-Achse (Ausgabewerte) wird der neue, veränderte Helligkeitswert dieses Pixels.

 

Die Punkte auf der Kurve müssen alle konsekutiv von links nach rechts unmittelbar aufeinanderfolgen. In welcher Höhe (y-Wert) sie hingegen liegen, ist prinzipiell egal – es können auch zwei oder mehr x-Werte demselben y-Wert korreliert sein, aber nicht umgekehrt. Die Gradationskurve kann aus diesem Grund niemals »rückwärts« laufen – denn dann gäbe es für einen Eingabe- mehrere Ausgabewerte, und Photoshop wüsste nicht, welchen es verwenden sollte.

Die »Grundstellung« der Gradation ist die Identkurve. Sie steigt vom Koordinatenursprung aus mit einem Winkel von 45° an und bildet damit die Diagonale der Koordinatenfläche. Bei dieser Kurvenform bleiben alle Werte unverändert, es erfolgt daher keine Korrektur:

Die Identkurve ist die exakte Diagonale über die Koordinatenfläche – vom Ursprung ausgehend.

 

Jede von dieser Form abweichende Kurve verändert die Bildwerte. Zur Modifikation bietet Photoshop zwei Werkzeuge: den Kurvenzeichner und den Bleistift . Letzteren setzt man nur selten ein, er ist eher für Effekte geeignet. Das primäre Werkzeug ist der Kurvenzeichner , mit dem man die Gradationskurve vektoriell – mit Stützpunkten – editieren kann.

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