Wie Sie ein Foodfoto ansprechend mit Lightroom und Photoshop aufbereiten

Bei der Korrektur von Foodfotos kommt es darauf an, sie schön sauber und appetitlich aussehen zu lassen. Wenn ein guter Foodstylist am Werk war, kann über die Einstellungen in Lightroom oder Camera Raw bereits ein Großteil der Korrekturen erledigt werden. Verschiedene Kleinigkeiten lassen sich anschließend besser oder schneller in Photoshop korrigieren. Anhand eines schön gestylten Foodfotos zeigen wir Ihnen die mögliche Vorgehensweise, worauf Sie bei der Korrektur achten müssen, und geben wertvolle Tipps.

Das fertig bearbeitete Food-Foto

 

Das Foto analysieren

Beim Korrigieren von Foodfotos kommt es nicht nur auf das appetitliche Aussehen an, sondern auch auf Authentizität, damit der Betrachter das spätere Bild nicht als unglaubwürdig abtut. Trotzdem sollten keine Flecken oder unnötige Tröpfchen auf Geschirr und Untergrund zu sehen sein.

Beim Essen selbst muss die Struktur gut erkennbar sein, damit ein Nahrungsmittel oder eine Zubereitung auch sofort erkannt wird. Der Bildbearbeiter wird das Original eventuell nicht zu Gesicht bekommen, deshalb ist es wichtig, die Bezeichnung des Gerichts zu kennen [Abb. 1].

Abb. 1: Das unbearbeitete Bild. Handelt es sich hier um Eiscreme oder Mascarpone? Woraus besteht das Krönchen auf der Kugel? Foodstyling: Richard Stratmann

 

Wenn kein Bildausschnitt bestimmt wird, ist es wichtig zu wissen, ob der Hintergrund bearbeitet werden soll.

Bei diesem Bild handelt es sich um ein »Blaubeermousse auf frischer Minze mit einem Topping von pürierten Blaubeeren und knuspriger Teighippe«. Aha!

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