Wie Sie einen Bleach-Bypass-Effekt mit Photoshop flexibel gestalten

Der Bleach-Bypass-Effekt (Bleichauslassung) gehört immer noch zu den gefragtesten Fotoeffekten. Er wird vor allem gerne als Look in der Werbe- und Modefotografie verwendet. Vor einiger Zeit wurde der Effekt sogar in Photoshop quasi fest »eingebaut«. Da diese Instant-Lösung jedoch nicht sehr flexibel ist und auch nicht bei jedem Motiv eine passende Wirkung erzeugt, zeigen wir einen Weg, bei dem sich der Bleach-Bypass-Look ganz individuell einstellen lässt.

Bei der von uns vorgestellten Umsetzung des Bleach-Bypass-Effekts können Sie die Wirkung komplett selbst steuern, also Einschränkung des Tonwertbereichs, Grad der Entsättigung, Kontrasterhöhung und auch das Filmkorn – und das alles natürlich komplett nichtdestruktiv. Hier haben wir die Einstellungen so getroffen, dass das Ergebnis der in Photoshop »eingebauten« Variante ähnelt.

 

Die schnelle Lösung

1. Öffnen Sie ein Bild Ihrer Wahl, zum Beispiel ein Porträt-Foto.

Unser Beispiel-Foto

 

2. Klicken Sie im Ebenen-Bedienfeld auf das Einstellungsebenen-Symbol und wählen Sie im Menü den Befehl Color Lookup. Alternativ können Sie auch auf das Color-Lookup-Icon im Korrekturen-Bedienfeld klicken.

Einstellen von Color Lookup. Dank Einstellungsebene können wir den Effekt gleich nichtdestruktiv anwenden.

 

3. Im Eigenschaften-Bedienfeld klicken Sie auf das Menü 3D LUT laden und wählen in diesem den Eintrag Bleach Bypass.look.

Schnelle Wahl eines Looks

 

4. Damit ist der »eingebaute« Bleach-Bypass-Effekt bereits fertig erstellt.

Das Ergebnis des eingebauten Bleach-Bypass-Looks

 

An diesem Ergebnis können Sie jetzt nicht mehr viel ändern. Sie können die Wirkung aber zum Beispiel über eine Reduzierung der Deckkraft abschwächen.

Hier wird die Wirkung durch eine Änderung der Deckkraft auf »60 %« abgeschwächt.

 

Da in der Praxis jedoch nicht der Look im Mittelpunkt stehen sollte, sondern das Motiv, lohnt sich auf jeden Fall der Aufwand, den Bleach-Bypass-Effekt in Photoshop flexibel anzulegen, sodass man die Wirkung bei jedem Motiv genau passend einstellen kann. Wie das geht, zeigen wir nachfolgend.

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