Schritt für Schritt erklärt: Wie Sie die Tonwertbereiche in Adobe Camera Raw und Lightroom korrigieren

Die Tonwerte in einem Bild lassen sich sehr gezielt durch die Einstellungen in Adobe Camera Raw und Lightroom beeinflussen. Seit der Prozessversion 2012 gibt es eine sehr feine Differenzierung für die Schieberegler in den Grundeinstellungen, um die es im Detail gehen wird. Eine wichtige Rolle spielt auch das Histogramm bei den Einstellungen. Wir erläutern genau, wie dieses »tickt« und wie Sie Fotos gezielt optimieren.

Die Histogrammdarstellung eines Bildes ist sehr hilfreich bei der Vermeidung von Tonwertverlusten und gibt eine gute Unterstützung zu einer ausgewogenen Tonwertverteilung im Bild. Das Histogramm sollten Sie bei Ihren Bildkorrekturen immer im Auge behalten.

Mit dem Histogramm auf Du

Es ändert sich dynamisch mit, wenn Sie die Korrekturregler verändern. Mit der Zeit, mit wachsender Anzahl Ihrer korrigierten Bilder, werden Sie es immer besser zu deuten lernen und entsprechend sinnvoll einsetzen. Zusätzlich zur Grafik in [Abb. 1] folgen deshalb einige Interpretationsangaben, die meist sowohl für Lightroom als auch Adobe Camera Raw (ACR) und den Camera Raw-Filter gelten.

Abb. 1: Histogrammdarstellung in Lightroom. Über der zusätzlichen Bezeichnung für die Tonwertbereiche ist zur Visualisierung ein Graubalken platziert. Ab Camera Raw 8.4 ist es wie in Lightroom möglich, einfach mit der Maus in die Grafik zu klicken und mit gedrückt gehaltener Maustaste den entsprechenden Farbtonbereich zu verschieben.

 
  • Das Histogramm zeigt eine relative Häufigkeitsverteilung der Bildpixel an. Diese werden durch Säulen dargestellt, die waagerecht ineinanderfließen, solange keine Lücken in der Tonwertverteilung bestehen.
  • Je höher die Säule, desto höher ist die Anzahl der Pixel auf dieser Helligkeitsstufe.
  • Die drei Farbkanäle werden nicht einzeln, sondern in der Gesamtheit angezeigt. Dadurch ergibt sich folgende Bedeutung [Abb. 2]:

Abb. 2: Ein helles Grau in Lightroom entspricht Weiß in ACR. Farbige Spitzen bedeuten, dass auf der entsprechenden Tonwertstufe mehr Pixel der angezeigten Farbe liegen als neutralfarbige. Die Farben zeigen sich auch in der Clippinganzeige.

 
  • Eine Tonwertbeschneidung in Tiefen und Lichtern wird durch die Farbe der kleinen Dreiecke oben links und rechts dargestellt. Ist ein Dreieck hellgrau oder weiß gefüllt, bedeutet das einen Tonwertverlust in allen drei Kanälen, wie in [Abb. 1] oben links für die Tiefen zu sehen. Hat das Dreieck eine Farbe, wird die Beschneidung von ein oder zwei Kanälen angezeigt. Ein Klick auf die Dreiecke zeigt mit einem blauen Overlay die Tiefenbeschneidung, mit einem roten die Lichterbeschneidung auf dem Bild an [Abb. 3].

Abb. 3: Die Warnfarben für Tiefen- (Blau) und Lichterbeschneidung (Rot).

 

Das nachfolgende Bild gehört zu den Histogramm-Abbildungen aus Abb. 1 (Lightroom) und Abb. 5 (Camera Raw) [Abb. 4].

Abb. 4: Der hellgraue Bereich links im Bild mit den weichen Tonwertübergängen spiegelt sich leicht zu erkennen im Histogramm wider. Dort zeigt die Höhe der Balken im Bereich Lichter den Tonwertreichtum an, während die warmen Farben der Mitteltöne im Bereich Belichtung, also dem Mitteltonbereich, als rote und gelbe Säulen dargestellt werden.

 

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