Wie Sie in Illustrator Blockschatten und »Long Shadows« gekonnt generieren

Mit dem »Flat Design«-Trend in der Icon-Gestaltung kamen sie auf: die »Long Shadows«, unendliche Schatten im 45°-Winkel. Anders jedoch als in der DTP-Steinzeit mit ihrer Spezialsoftware für Schrifteffekte, die so etwas sauber als Vektorgrafik ausgeben konnte, war es inzwischen lange Zeit überhaupt nicht einfach, Blockschatten produktionsfertig zu generieren. Das hat sich nun dank eines nützlichen Plug-ins geändert.

Als Gestaltungselement sind Schatten dieser Art natürlich schon viel älter. 2011 haben wir den ersten Beitrag dazu veröffentlicht. Programme, um sie zu erzeugen, gehörten jedoch zur ersten DTP-Software (mit FreeHand und PageMaker). Man findet entsprechende Blockschriften aber auch in uralten Schriftenkatalogen. Das Thema ist nicht unterzukriegen.

»Eingebaute« Möglichkeiten

Soll die Grafik nur als Bildformat (PNG, JPEG etc.) eingesetzt werden, ist es überhaupt kein Problem, diese Optik mit einer Angleichung oder dem Transformieren-Effekt zu generieren. Angleichungen erlauben interessante Schattierungsoptionen, wenn Sie sie zwischen Objekten mit unterschiedlichen Verläufen anlegen. Mit einer hohen Anzahl an Angleichungsstufen wird die Kante der Angleichung stufenlos glatt – und das umso mehr, wenn der Bildexport in niedriger Auflösung zur Verwendung im Web erfolgt [Abb. 1].

Abb. 1: Angleichung zwischen zwei Verlaufsobjekten

 

Der Transformieren-Effekt dagegen erlaubt das Speichern als Grafikstil – und darüber hinaus interessante Gestaltungsoptionen, wenn man mit mehreren Flächen, Konturen und weiteren Verschiebungen arbeitet. Arbeiten Sie im Transformieren-Effekt mit sehr niedrigen Versatzabständen, sieht man auch in diesen Kanten keine Stufen oder Zacken [Abb. 2].

Texteffekte

Weitere Beispiele finden in dem Beitrag »Wirkungsvolle Gold- und Glamour-Texteffekte in Illustrator gestalten«.

Abb. 2: Texteffekt mit Transformieren-Effekten auf mehreren, versetzten Flächen

 

Diese Vorgehensweisen sind überhaupt nicht geeignet, wenn die Datei als Vektorgrafik ausgegeben werden soll. Für den Druck sind viel zu viele Objekte vorhanden – Hunderte, wenn nicht Tausende – was im schlimmsten Fall zu Abstürzen beim Generieren von PDFs oder beim Druck führen kann. Soll eine Form geplottet werden, dann ist es unmöglich, die Treppenkanten zu säubern [Abb. 3].

Abb. 3: In einer Angleichung wie mit dem Transformieren-Effekt werden viele Objekte generiert. Beim Export eines PDF werden die Objekte automatisch umgewandelt (links). Auch Versuche, derartig erzeugte Schatten zu bereinigen, werden an den Treppen scheitern (rechts).

 

In einem älteren Beitrag habe ich eine Methode beschrieben, mit der bestimmte Winkelungen des Schattens mithilfe von 3D- und Transformieren-Effekten erzeugt werden können. Sie führen zu sauberen Pfaden, lassen sich jedoch nicht präzise einfärben, ohne vorher umzuwandeln [Abb. 4].

Abb. 4: Die Geometrie und Präzision der Einfärbemöglichkeiten für die Verschiebung sind limitiert.

 

3D-Methode im Detail

Den Beitrag über die 3D- und Transformieren-Effekt-Methode finden Sie im Detail in den Beiträgen »Wie Sie eigene ›Old Style‹-Typoeffekte in Illustrator erstellen« und »Parallelverschiebung reloaded«.

Mit dem Plug-in opo lassen sich Blockschatten in frei definierbaren Richtungen und Längen anlegen, allerdings nicht als Live-Effekt und damit auch nicht als Grafikstil [Abb. 5].

Abb. 5: Mit opo können Blockschatten einfach in alle Richtungen generiert werden. Das Ergebnis ist allerdings kein Live-Objekt.

 

»Opo«

Opo und weitere Plug-ins des Herstellers @63mutants können Sie unter http://63mutants.com/subc/tips/cc2015-release/cc2015-release.php lizenzieren. Die Plug-ins sind kompatibel bis Illustrator CC 2019.

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