Longshadows mit Photoshop – mit diesen Techniken sind lange Schatten schnell erstellt

von Martin Vogler

Longshadows mit Photoshop – mit diesen Techniken sind lange Schatten schnell erstellt

Bei Buttons, Logos oder Headlines wird gerne ein Schatten verwendet, der wirkt, als würde er durch einen flachen Lichteinfall erzeugt werden. Dieser »Longshadow« war zunächst vor allem bei Icons zu finden. Inzwischen wird er aber bei vielen anderen »Designdingen« verwendet. Dieser Artikel zeigt gleich mehrere Wege zum langen Schatten: den allseits bekannten, einen ziemlich ungewöhnlichen, einen unheimlich praktischen und einen, der zu realistisch wirkenden Longshadows führt.

Der Longshadow kann bei Logos, Icons und Texten eingesetzt werden. Dabei ist eine einfache Form im Sinne von Googles Material-Design-Vorgaben möglich oder aber auch realistische(re) Varianten. Beides erläutert dieser Artikel.

 

Wer genau hinschaut, entdeckt den Longshadow-Effekt immer wieder und sogar bei ziemlich prominenten Unternehmen. So setzt ihn »Bild online« schon seit Jahren bei der Button-Gestaltung und auch bei den Videointros ein. Und auch der TV-Sender RTL nutzt den Longshadow-Effekt beim aktuellen On-Air-Design – als edle animierte Version.

Links: Screenshot aus einem Videointro von »Bild online«. Rechts: RTL setzt den Longshadow-Effekt in animierter Form ein. (Screenshot, Quelle: DWDL.de)

 

Es lassen sich also viele Einsatzmöglichkeiten für diesen Effekt finden. Doch wo und wie erzeugt man ihn am besten? Mit Adobe Illustrator würde es sicher einfacher und schneller gehen.

Viele Designer arbeiten aber bevorzugt mit Photoshop oder können nur auf Photoshop zurückgreifen. Aber auch dort gibt es zum Glück ein paar Funktionen und Tricks, welche die Erzeugung am Ende doch erträglich machen und die ich nachfolgend vorstelle.

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Video: Lange Schatten mit Photoshop erstellen

Der allseits bekannte Weg zum langen Schatten

Beim ersten Gestaltungsweg muss man richtig in die Tasten hauen und konzentriert arbeiten. Die Gefahr, dabei durcheinanderzukommen und einen Fehler einzubauen, ist relativ groß. Daher empfiehlt es sich, die Vorgehensweise zu automatisieren.

Dieser Text soll einen langen Schatten erhalten.

 

1. Dupliziert die Ebene, die einen Longshadow erhalten soll (Strg/Befehl + J).

2. Klickt auf das fx-Symbol und wählt Farbüberlagerung. Im Dialog stellt Ihr als Farbe »Schwarz« ein mit einer Deckkraft von »100 %«.

Die Ebenenkopie wird schwarz gefüllt. Das geht am elegantesten über den Ebenenstil Farbüberlagerung.

 

3. Drückt Strg/Befehl + G, um die Ebenenkopie in eine Gruppe zu legen. Das hat den Vorteil, dass sich die nachfolgenden Kopien gleich sauber in einer Ebenengruppe verstauen.

4. Öffnet das Aktionen-Bedienfeld (Fenster → Aktionen) und legt innerhalb eines beliebigen Aktionensatzes eine neue Aktion, indem Ihr unten auf das entsprechende Symbol klickt.

Es öffnet sich ein Dialog, in dem Ihr Eurer Aktion einen Namen geben könnt. Dieser sollte so gewählt werden, dass Ihr immer wisst, was bei der Ausführung passieren wird. Ich verwende den Namen »Longshadow - 1R 1 U«. Damit weiß ich, dass diese Aktion ein Duplikat erzeugt, welches um einen Pixel nach rechts und einen Pixel nach unten verschoben wird.

Anlegen einer neuen Aktion

 

5. Nach Klick auf Aufzeichnen geht es auch schon mit der Aufzeichnung los.

6. Drückt Strg/Befehl + J, um eine Ebenenkopie zu erzeugen.

7. Drückt Strg/Befehl + #, um diese Kopie im Ebenen-Bedienfeld nach unten zu verschieben.

8. Drückt die Pfeil-nach-rechts-Taste, um die Kopie um einen Pixel nach rechts zu verschieben.

9. Drückt die Pfeil-nach-unten-Taste, um sie danach um einen Pixel nach unten zu verschieben.

10. Beendet die Aufzeichnung, indem Ihr im Aktionen-Bedienfeld auf den Stop-Button klickt.

Damit habt Ihr eine Kopie erstellt, die um einen Pixel nach rechts unten verschoben wurde.

Es wurde eine Kopie erstellt und verschoben.

 

11. Um weitere Kopien zu erstellen, markiert Ihr im Aktionen-Bedienfeld Eure soeben erstellte Aktion und drückt so oft den Ausführen-Button , bis der Schatten die gewünschte Länge erreicht hat. Je nach Größe der Datei und anvisierter Länge des Schattens können da schon einige Hundert neuer Ebenen entstehen.

Nach Erstellung des langen Schattens. Alle Kopien sind in der Ebenengruppe verstaut.

 

12. Klickt mit der rechten Maustaste auf die Ebenengruppe und wählt Gruppe zusammenfügen. Damit erhaltet Ihr den Schatten als einzelne Pixelebene. Es ist nicht notwendig, alle Ebenen als editierbare Textebenen vorzuhalten, und verkleinert die Datei überdies extrem.

13. Um den Schatten abzuschwächen, verringert Ihr die Deckkraft auf »10 %«.

Die Kopien wurden auf eine Ebene reduziert und danach die Deckkraft auf »10 %« gesenkt.

 

Diese Technik ist natürlich sehr aufwendig. Noch dazu kann man damit nur saubere Longshadows in 45°-Schritten erstellen.

Einen Nachteil, nämlich den Schatten neu erstellen zu müssen, wenn Ihr etwas am Objekt ändert, könnt Ihr umgehen, indem Ihr die Aktion auf ein (verknüpftes) Smartobjekt anwendet. Das entlastet jedoch nicht den Arbeitsspeicher, lediglich die Speichergröße. Für aufwendige Composings empfiehlt es sich daher, das komplette Longshadow-Objekt als externes Smartobjekt zu pflegen.

Das Objekt wurde vor der Erstellung einer Kopie in ein Smartobjekt konvertiert. Daher passt sich der Schatten nun auch an einen geänderten Text an und muss nicht neu erstellt werden.

 

Ein ungewöhnlicher Weg zum langen Schatten

Der zweite Weg hat gegenüber dem ersten Weg den Nachteil, dass er nicht mit älteren Photoshop-Versionen funktioniert. Denn hier benötigen wir die Möglichkeit, mehrere gleichartige Ebeneneffekte in einem Ebenenstil anzulegen. Außerdem kann der Schatten nur eine maximale Länge von 100 Pixeln erreichen und eignet sich daher nur für kleine Icons.

1. Markiert die Ebene, die einen langen Schatten erhalten soll, und drückt Strg/Befehl + G, um sie in einen Ebenengruppe zu legen.

2. Lasst die Ebenengruppe markiert, klickt auf das fx-Symbol und wählt Schlagschatten. Im Dialog Ebenenstil stellt Ihr Folgendes ein:

  • Füllmethode: Multiplizieren
  • Farbe: Schwarz
  • Deckkraft: »100 %«
  • Winkel: »135 %«
  • Globales Licht verwenden: Aktiviert (!)
  • Abstand: »1 Px«
  • Überfüllen: »0 %«
  • Größe: »0 Px«

Einstellungen für den (ersten) Schlagschatten

 

3. Klickt auf das Plus-Zeichen neben dem ersten Schlagschatten, um diesen zu duplizieren.

4. Ändert den Abstand beim zweiten Schlagschatten auf »2 Px«.

Der Abstand wird beim zweiten Schlagschatten erhöht.

 

5. Wiederholt diesen Vorgang nun noch weitere acht Mal und erhöht den Abstand bei den Kopien immer um jeweils einen Pixel. Dadurch habt Ihr am Ende über den Ebenenstil einen Longshadow mit einer Länge von 10 Pixeln erstellt.

Der lange Schatten hat eine Länge von 10 Pixel und wird über einen Ebenenstil erzeugt.

 

6. Um den Schatten nun weiter zu verlängern, drückt Ihr Steuerung/Befehl + G, um die Gruppe in eine neue Gruppe zu legen. Dieser neuen Gruppe müsst Ihr nun ebenfalls zehn Schlagschatten verpassen, die an denen der ersten Gruppe ansetzen.

Damit dies aber nicht in Arbeit ausartet, könnt Ihr folgenden Trick anwenden:

7. Klickt mit der rechten Maustaste auf die erste Gruppe und wählt Ebenenstil kopieren.

8. Dann klickt Ihr mit der rechten Maustaste auf die zweite Gruppe und wählt Ebenenstil einfügen.

Nachdem der Ebenenstil der ersten Gruppe der zweiten Gruppe zugewiesen wurde, hat sich der Schatten verlängert.

 

9. Wendet nun dieselbe Vorgehensweise auf weitere Gruppen an. Ihr könnt bis zu zehn Gruppen ineinander verschachteln.

Nun besitzt der Schatten eine ausreichende Länge.

 

Um übrigens die Übersichtlichkeit zu erhöhen, könnt Ihr alle Ebeneneffekte zugleich im Ebenenstil einklappen, indem Ihr mit gedrückter Alt-Taste auf das fx-Pull-down am rechten Rand klickt.

Einklappen der Ebenenstile erhöht die Übersicht, gerade bei verschachtelten Ebenen.

 

10. Erstellt schließlich noch eine weitere Ebenengruppe (bis zu zehn können es sein). Diese fungiert als zentrales Steuerorgan für die Farbe und die Transparenz des Schattens.

Über die letzte Gruppe kann die Deckkraft des gesamten Schattens gesteuert werden.

 

Nun gibt es nur noch den Fehler zu beheben, dass durch die zentrale Änderung der Deckkraft auch immer die Deckkraft des Motivs verändert wird. Dies könnt Ihr beheben, indem Ihr einfach ein Duplikat dieser Ebene mit gedrückter Alt-Taste über die verschachtelte Ebenengruppe zieht. Möchtet Ihr verhindern, dass beide versehentlich unabhängig bewegt werden können, markiert Ihr beides und drückt auf das Ketten-Symbol, um sie zu verbinden.

Ganz oben wurde ein Duplikat der Motivebene abgelegt. Zudem wurden beide miteinander verbunden.

 

Ihr könnt ganz einfach die Richtung des Schlagschattens verändern, indem Ihr einen beliebigen Schlagschatten-Ebeneneffekt anklickt und dessen Winkel verändert. Die Checkbox Globales Licht verwenden macht es möglich, dass dann alle Schatten zugleich ihre Richtung verändern. Und der Schatten sieht bei jedem beliebigen Winkel gerade aus!

Der Winkel des Longshadows wurde geändert. Dafür musste nur der Winkel eines einzigen beliebigen Schlagschattens angepasst werden!

 

Um das Motiv zu ändern, ist es natürlich empfehlenswert, wenn dieses als Smartobjekt vorliegt. Dann müsst Ihr es nur einmal ändern. Grundsätzlich gilt: Alles, was Ihr in die unterste Ebenengruppe hineinzieht, erhält automatisch den Longshadow.

Es muss nur das Smartobjekt aktualisiert werden und schon passt sich der Longshadow an.

 

Wie bereits erwähnt ist diese Technik nur dann zu gebrauchen, wenn der Longshadow nicht länger als 100 Pixel ausfallen soll. Für kleine Icons reicht dies aber auf jeden Fall aus. Und für die Erstellung von Buttonsets ist diese Technik sogar ziemlich gut geeignet.

Ein ziemlich praktischer Weg zum langen Schatten

Die letzte Technik, die mit Photoshop »out of the box« durchführbar ist, verwendet die 3D-Funktionalität. Man benötigt also mindestens Photoshop CS6 Extended.

1. Achtet darauf, dass die Ebene, die einen Longshadow erhalten soll, auf der Arbeitsfläche zentriert ist, und drückt Strg/Befehl + J und danach Strg/Befehl + #, um eine Kopie zu erstellen und diese nach unten zu verschieben.

2. Wählt 3D → 3D-Extrusion aus ausgewählter Ebene.

3. Deaktiviert im Eigenschaften-Bedienfeld die beiden Optionen Empfängt Schatten und Wirft Schatten.

4. Erhöht im selben Bedienfeld die Extrustionstiefe auf den maximalen Wert bzw. zieht den Regler ganz nach rechts.

Deaktivierung von Optionen und Maximierung der Extrusionstiefe

 

5. Markiert im 3D-Bedienfeld den Abschnitt Material - Extrusion und ändert die Objektfarbe auf Schwarz.

Ändern der Objektfarbe der Extrusion

 

6. Ändert darunter auch noch beim Glanzlicht die Farbe auf Schwarz.

7. Markiert im 3D-Bedienfeld das 3D-Objekt und klickt danach im Eigenschaften-Bedienfeld auf den Deformieren-Button .

8. Aktiviert unten die Option Neigen und ändert dann zuerst den Wert bei Vertikaler Winkel (Y) auf »90°«. Danach stellt Ihr bei Horizontaler Winkel (X) den Winkel des Longshadows ein, in meinem Fall sind es »135°«.

Der Winkel des Longshadows kann hier ganz komfortabel eingestellt werden.

 

Das Gute ist, dass Ihr das Ganze auch nicht rendern müsst! Aktiviert einfach die darüberliegende Ebene, um den 3D-Editiermodus zu verlassen. Ihr könnt die Deckkraft der 3D-Ebene genauso regeln wie die einer normalen Pixelebene.

Wenn eine andere als die 3D-Ebene markiert ist, könnt Ihr ganz normal weiterarbeiten. In diesem Fall wurde die Deckkraft der 3D-Ebene auf »20 %« gesetzt.

 

Wie Ihr seht, ist das eine wirklich recht komfortable Technik, um zu einem Longshadow zu gelangen.

Wenn Euch das Vorhandensein der 3D-Ebene im Composing stört, Ihr aber die Editierbarkeit des Schattens aufrechterhalten wollt, könnt Ihr die 3D-Ebene auch in einem Smartobjekt verstauen. Möchtet Ihr dann später noch etwas am Schatten ändern, doppelklickt Ihr einfach auf das Smartobjekt, editiert den Schatten, speichert und verlasst das Smartobjekt wieder.

Nun ist natürlich noch die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, den 3D-Longshadow einmal anzulegen und das schattenwerfende Objekt dann zukünftig beliebig ändern zu können. Die gibt es! Der Weg führt uns über verknüpfte Smartobjekte. Und das geht so:

1. Speichert die Ebene, die einen Longshadow erhalten soll, einfach als PSD-Datei ab.

2. Öffnet das Composing, in dem Ihr die Ebene mit dem Longshadow platzieren wollt, wählt Datei → Platzieren und verknüpfen und dann die abgespeicherte PSD-Datei.

3. Auch dieses verknüpfte Smartobjekt dupliziert Ihr wieder.

Platziertes und dupliziertes verknüpftes Smartobjekt

 

4. Erzeugt wie oben beschrieben einen Longshadow über die 3D-Funktionalität.

Der Longshadow wurde beim verknüpften Smartobjekt erzeugt.

 

5. Markiert das 3D-Objektim 3D-Bedienfeld und wählt Quelle bearbeiten.

Über den Befehl Quelle bearbeiten kann man den Inhalt des 3D-Objekts bearbeiten.

 

6. Nun wechselt Ihr in das 3D-Objekt. Dort doppelklickt Ihr auf die Smartobjekte-Ebene und öffnet damit das verknüpfte Smartobjekt, also die PSD-Datei.

7. Ändert den Inhalt des verknüpften Smartobjekts nach Belieben und speichert danach.

In meinem Beispiel-Smartobjekt ändere ich einfach nur den Text und speichere ab.

 

8. Speichert und schließt danach noch das 3D-Objekt und dann habt Ihr die Inhaltsersetzung abgeschlossen. Leider ist bei diesem Vorhaben immer der Gang über den 3D-Modus notwendig, denn das Smartobjekt aktualisiert sich im 3D-Modus nicht automatisch.

Und schon wird im Hauptdokument auch der Longshadow angepasst.

 

Der komfortable Weg zu (realistischen) Longshadows

Zum Abschluss noch ein Tipp, wenn Ihr realistische Longshadows erzeugen wollt. Normalerweise ist dafür die Vorgehensweise so, dass Ihr wie im ersten Beispiel lauter Ebenenkopien erzeugt und dann nicht nur den Abstand fortlaufend ändert, sondern auch die Weichzeichnung und die Transparenz der Ebene. Eine wirklich sehr aufwendige Angelegenheit!

Zum Glück gibt es aber eine Extension, welche allen Creative-Cloud-Abonnenten kostenlos zur Verfügung gestellt wird und die ein reglerbasiertes Erstellen von Longshadows möglich macht – auch von realistischen Schatten mit Weichzeichnung und Transparenz.

Die Extension heißt »RealLookLongShadow panel« und kann über diese Seite installiert werden. Nach der Installation kann das Panel über Fenster → Erweiterungen geöffnet werden.

Am besten lernt Ihr die Extension kennen, indem Ihr einfach ein wenig damit spielt und verschiedene Regler-Kombinationen ausprobiert. Die Berechnung dauert jedoch immer ein bisschen. Über den Regler Angle stellt Ihr den Winkel des Longshadows ein. Folgendes bewirken die einzelnen Regler:

Length:

Konstante Einstellung: Angle »45°«, Steps »50«, Density »15«, Blur »10 px«.
Von oben nach unten wird Length variiert: »50«, »100«, »200«, »500«.

 

Steps:

Konstante Einstellung: Angle »45°«, Length »100«, Density »10«, Blur »0 px«.
Von oben nach unten wird Steps variiert: »20«, »50«, »200«, »500«.

 

Density:

Konstante Einstellung: Angle »45°«, Length »100«, Steps »50«, Blur »0 px«.
Von oben nach unten wird Density variiert: »10«, »25«, »50«, »100«.

 

Blur:

Konstante Einstellung: Angle »45°«, Length »10«, Steps »50«, Density »15«.
Von oben nach unten wird Blur variiert: »5 px«, »25 px«, »50 px«, »100 px«.

 

Noch ein paar Tipps zur Anwendung:

  • Lasst für einen realistischen Longshadow immer mehrere Longshadows überlagern. Einige Schatten sollten härter und kürzer wirken, andere länger auslaufen und softer eingestellt sein.
  • Beachtet beim Composing auch den Lichteinfall und unterstützt diesen Gegebenenfalls über Filter → Renderfilter → Beleuchtungseffekte.
  • Die Winkellogik ist etwas anders als von Photoshop gewöhnt. So entspricht dem häufigen Winkel »135°« (rechts/unten) in der Extension der Winkel »-45°«.

Um mit dieser Extension einen harten Longshadow wie oben zu erzielen, achtet auf einen maximalen Wert bei Density und auf sehr hohe Werte bei Length und Steps. Und natürlich sollte Blur auf »0 px« gestellt sein.

Auch der klassische Longshadow kann mit der Extension erzeugt werden.

 

Und so sieht eine Spielart des Schattens angewandt auf unseren Metall-Effekt aus, den wir in dieser Praxishilfe beschrieben haben:

Dank der Extension kann man schnell realistisch wirkende Longshadows erstellen, für die man ansonsten sehr lange bräuchte. In diesem Beispiel habe ich von oben links noch einen zusätzlichen Lichteinfall simuliert.

 

Fazit

Gleich mehrere Wege führen in Photoshop zum Longshadow. Entscheidet selbst, welcher für Eurer Vorhaben der am besten geeignete ist.

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