Die wichtigsten Neuerungen von Adobe Photoshop 2021 im Überblick

von Martin Vogler

Die wichtigsten Neuerungen von Adobe Photoshop 2021 im Überblick

Auf der Adobe Max 2021, die dieses Jahr leider nur im virtuellen Raum stattfinden konnte, wurde auch wieder eine neue Version von Photoshop vorgestellt. Version 22.0.0 bietet einige komplett neue Funktionen und auch wieder substanzielle Verbesserungen. Wir haben uns alle Neuerungen angesehen und stellen die wichtigsten und besten davon vor.

Der Splash-Screen von Photoshop 2021 stammt diesmal von Ted Chin.

 

Bevor Sie die neue Version installieren, sollten Sie unbedingt darauf achten, die alte Version bei der Installation nicht entfernen zu lassen. Erfahrungsgemäß besitzen frisch gelaunchte Versionen gern mal neue Bugs und manchmal auch Änderungen, die man lieber nicht gehabt hätte.

Arbeiten Sie also lieber erst einmal mit der alten Version weiter und prüfen Sie im Laufe der Zeit, ob alles, was Sie für Ihre Arbeit benötigen, auch bei der neuen Version reibungslos funktioniert. Dann können Sie immer noch umsteigen. Sie können vor der Installation einstellen, dass die alte Version nicht entfernt wird und dass persönliche Einstellungen importiert werden.

Sie sollten vor der Installation von Photoshop darauf achten, dass die Option Frühere Versionen entfernen deaktiviert ist. Aktivieren Sie dagegen die Option Bisherige Einstellungen und Voreinstellungen importieren.

 

Neue Funktion: Himmel austauschen

Adobe lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und integriert mit Photoshop 2021 eine weitere KI-gestützte Funktion. Diese macht es möglich, den Himmel bei beliebigen Motiven mit wenigen Klicks auszutauschen. Die Funktion wird über Bearbeiten → Himmel austauschen aufgerufen.

Online-Verbindung

Damit der Filter funktioniert, ist eine aktive Online-Verbindung erforderlich, da die Bilddaten in die Cloud geschickt und dort verarbeitet werden. Die Anzeige des Ergebnisses ist daher immer mit ein wenig Wartezeit verbunden.

Sobald sich der Dialog geöffnet hat, beginnt die Funktion auch schon mit der Arbeit und ersetzt den Himmel des Motivs mit dem im Dialog eingestellten Himmelsmotiv.

Vorher: Unser erstes Beispielmotiv könnte einen etwas spannenderen Himmel vertragen. Nachher: Es dauert nicht lange, und der Himmel ist auch schon ersetzt.

 

Damit die Anwender sich nicht erst auf die Suche nach Himmelsmotiven machen müssen, sind 25 Motive bereits fest integriert. Diese verteilen sich auf drei Gruppen (Blauer Himmel, Spektakulär und Sonnenuntergänge).

Hier wurde ein Himmel aus dem Ordner Sonnenuntergänge eingestellt.

 

Das letzte Beispiel zeigt, dass es nicht damit getan ist, einfach nur den Himmel auszutauschen, denn nicht immer passen Himmel und Erde nach dem Austausch noch zusammen. Eine zusätzliche Herausforderung besteht also darin, die Licht- und Farbstimmung so anzupassen, dass das Motiv auch nach dem Austausch noch glaubhaft wirkt. Damit dies gelingt, bietet der Dialog zusätzliche Optionen.

Aufbau des Dialogs Himmel austauschen:
1: Über dieses Pull-down-Menü wählt man den neuen Himmel.
2: Mit diesen Werkzeugen kann man die Ansicht ändern, den Himmel verschieben und den Bereich, in dem der Himmel erscheint, bearbeiten.
3: Über diese beiden Regler lässt sich der Übergang zwischen Himmel und Erde, also die Maskenkante, beeinflussen.
4: Im Bereich Himmel korrigieren kann man Einfluss auf die Größe, Helligkeit und Farbstimmung des Himmels nehmen.
5. Um den Vordergrund an den neuen Himmel anzupassen, gibt es Regler, über die man dessen Beleuchtung und Farbstimmung anpassen kann.
6: Man kann sich entscheiden, ob das Ergebnis in editierbarer Form oder auf eine Ebene reduziert ausgegeben werden soll.

 

Es ist auch möglich, eigene Himmelsmotive zu integrieren und übersichtlich in Ordner zu organisieren. Dazu klickt man im heruntergeklappten Himmel-Auswahlmenü auf das Plus-Symbol , wählt eine gespeicherte Bilddatei und gibt dieser einen Namen.

Um ein eigenes Bild als Himmel nutzen zu können, muss man dieses zunächst über den Dialog integrieren.

 

Hat man den Himmel erzeugt, kann man ihn zwar nicht mehr nachträglich über den Dialog anpassen. Allerdings wird er im Ebenen-Bedienfeld so angelegt, dass man das Ergebnis mit konventionellen Techniken relativ gut weiterbearbeiten kann.

Der neue Himmel wird in eine Ebenengruppe gelegt. Masken und Motiv können damit weiterbearbeitet werden.

 

Unterm Strich funktioniert das Austauschen des Himmels erstaunlich gut – und macht auch irgendwie Spaß. Denn der »intelligente« Teil der Funktion kann Himmel und Erde relativ zuverlässig voneinander unterscheiden.

Dank der Möglichkeit, eigene Himmel integrieren und übersichtlich im Dialog organisieren zu können, kann man sich die Funktion beliebig ausbauen. Die bereits vorhanden Himmelsmotive eignen sich auf jeden Fall, um schon einmal festzustellen, in welche Richtung ein neuer Himmel gehen könnte.

Ein weiteres Beispiel für eine Himmelsersetzung. Diese zeigt eine Stärke der Funktion, nämlich zu erkennen, wo der Himmel aufhört und wo das Wasser beginnt. Allerdings ist sie (noch) nicht so ausgereift, dass sich der neue Himmel auch auf der Wasseroberfläche spiegelt – und die Laternen auf der Brücke müssten danach zurückgeholt werden, was aber dank der Ebenen-Ausgabe leicht möglich ist.

 

Neue Funktion: neuronale Filter

Seit Jahren ist es üblich, dass Adobe auf der Max auch immer zeigt, an welchen Technologien sie gerade arbeiten. Diese »Sneak peeks« genannten Technologie-Vorschauen sorgen immer für großes Erstaunen und machen den Mund wässrig. Allerdings haben es bislang nur sehr wenige davon auch tatsächlich in die Programme geschafft.

Das könnte sich, was Photoshop anbelangt, zukünftig ändern. Denn mit Photoshop 2021 wurde nun ein neues Filter-Modul in das Programm integriert, über das man neue, KI-gestützte Bildbearbeitungstechnologien ausprobieren und in Teilen auch bereits produktiv nutzen kann.

Zu erreichen ist diese neue Funktionalität über Filter → Neural Filters.

Der Dialog Neural Filters. Der Filter heißt vermutlich deswegen so merkwürdig, weil er in der Übersetzung übersehen worden ist. Gut möglich, dass er in zukünftigen Updates in »Neuronale Filter« umbenannt wird.

 
  • Links befindet der Vorschaubereich (1), der die Wirkung der aktuellen Einstellungen anzeigt.
  • Um die Wirkung sehen zu können, muss man jedoch den Vorschau-Button (4) aktivieren.
  • Das Filterangebot besteht aus bereits für den Produktiveinsatz freigegebenen Filtern (Hautglättung und Stilübertragung) und Filtern, die sich noch in der Entwicklung befinden, aber zum Teil bereits ausprobiert werden können . Welche der beiden Filtern Sie sich zuwenden möchten, stellen Sie im rechten Bereich links oben ein (2).
  • Je nachdem, welcher Filter aktuell eingestellt ist, unterscheiden sich natürlich die Einstellmöglichkeiten (3). Sobald Sie einen Filter angewendet haben, wird beim Filterangebot ein Button mit einem blauen Punkt hinzugefügt. Unter diesem werden die bereits angewendeten Filter aufgeführt.
  • Sie haben schließlich auch noch die Möglichkeit einzustellen, wie die Filterwirkung ausgegeben werden soll (5). Unter Ausgabe können Sie das Ergebnis zum Beispiel gleich mit der Ebene verschmelzen, in eine neue Ebene ausgeben lassen oder nichtdestruktiv als Smartfilter integrieren. Wenn Sie die letztgenannte Möglichkeit wählen, wird die Ebene in ein Smartobjekt konvertiert – sofern Sie den Filter nicht bereits auf ein Smartobjekt angewendet hatten.

Es ist auf jeden Fall eine sehr gute Nachricht, dass die Filter als Smartfilter angewendet werden können. Denn so kann man die Wirkung jederzeit ändern oder identisch auf ausgetauschte Smartobjekt-Inhalte übertragen.

Online-Verbindung

Auch die neuronalen Filter setzen eine aktive Online-Verbindung voraus. Bei einigen Filtern ist aufgrund des komplexen Berechnungsprozesses ein wenig mehr Geduld erforderlich. Dauert es Ihnen zu lange, brechen Sie den Vorgang einfach mit Drücken der ESC-Taste ab.

In der Regel müssen Sie die Filter zunächst herunterladen, um sie nutzen zu können. Dazu klicken Sie auf den Download-Button. Daraufhin startet Photoshop den Installationsprozess.

Hautglättung

Bei diesem neuronalen Filter werden, wie der Name schon vermuten lässt, Hautunreinheiten beseitigt. Es gibt zwei Regler (Weichzeichnungsfilter und Glättung).

Einstellung des Filters Hautglättung

 

Damit spart man sich auf jeden Fall ein wenig Zeit, und die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. Die Hautunreinheiten werden beseitigt, ohne dass dabei zu viel Zeichnung verloren ginge.

Vor und nach der Anwendung des neuronalen Filters Hautglättung

 

Stilübertragung

Dieser Filter versucht, die Gestaltungsweise bzw. den künstlerischen Stil von einer Vorlage auf das Zielbild zu übertragen. Er ist sehr rechenintensiv, und längere Wartezeiten sind unvermeidbar. Bekommen Sie auch keinen Schreck, wenn der Mauszeiger kurzzeitig einfriert. Irgendwann ist die Berechnung erledigt, und Sie können normal weiterarbeiten.

Zusätzlich können Sie zum Beispiel einstellen, wie dominant der Stil sein soll und ob die Originalfarben des Motivs beibehalten werden sollen. Denken Sie im Fall einer Ausgabe als Smartfilter daran, dass die Filterwirkung immer wieder neu berechnet wird, wenn Sie zum Beispiel das Bild skalieren oder die Filterwirkung vorübergehend deaktivieren.

Der Stil eines Gemäldes wurde auf das Foto übertragen

 

Ein weiteres Beispiel für eine Stilübertragung

 

Den Filter auszuprobieren macht, durchaus Spaß, und mitunter sind auch Ergebnisse dabei, die ganz gut aussehen. Für künstlerische Zufallsergebnisse ist der Filter daher durchaus interessant.

Neuronale Filter im Betastadium

Zusätzlich zu den beiden bereits für den Produktiveinsatz freigegebenen Filtern gibt es auch noch eine ganze Reihe von Filtern, die sich offiziell noch im Betastadium befinden. Ein paar von diesen können bereits heruntergeladen und ausprobiert werden.

Die Entwickler haben einiges »in der Pipeline«, die Fülle an Filtern macht Appetit auf zukünftige Photoshop-Versionen.

 

Darunter befinden sich aber auch Filter, über deren Wirkung nur kurz informiert wird. Möchte man diese gerne in zukünftigen Versionen von Photoshop zur Verfügung gestellt bekommen, klickt man auf den Button Ich bin interessiert. Daraufhin wird man eingeladen, den Entwicklern mitzuteilen, warum man diesen Filter haben möchte. Diese Begründung ist aber optional.

Möchte man den neuronalen Filter Vom Bild zur Skizze zukünftig gerne in Photoshop nutzen können, kann man die Entwickler davon in Kenntnis setzen.

 

Smart-Porträt (Beta)

Bei diesem Filter kann man den Gesichtsausdruck von Personen beeinflussen. Die Möglichkeiten der Einflussnahme gehen dabei weit über das hinaus, was man bislang beim Verflüssigen-Filter einstellen konnte. Man doktert nicht an einzelnen Reglern für Auge, Nase und Mund herum, sondern stellt ein, welche Emotion die Person zeigen bzw. zurückfahren soll.

Hier soll der Porträtierte wütend erscheinen und um Jahre gealtert sein.

 

Hängt der Filter bei der Berechnung?

Wenn der Filter einmal hängt, drücken Sie die ESC-Taste, um den Vorgang abzubrechen.

Noch wirken die Ergebnisse zwar etwas unnatürlich, aber auch dieser Filter wird in Zukunft dazulernen. Bei der Retusche von Porträts muss man generell aufpassen, dass man nicht überzieht, weil kleinste Unstimmigkeiten sofort von den Betrachtern wahrgenommen werden. Daher wird noch viel Zeit verstreichen, bis man diesen Filter tatsächlich für die seriöse Retusche einsetzen können wird. Für witzige und übertriebene Manipulationen könnte man ihn aber bereits einsetzen.

Hier wurde der Regler Glück ganz nach rechts geschoben.

 

Färben (Beta)

Wenn Sie wissen möchten, wie ein Schwarzweiß-Motiv in Farbe aussehen würde, können Sie diesen Filter mit der Färbung beauftragen. Er ist besonders rechenintensiv. Wenn man bedenkt, wie aufwendig es ist, ein Graustufen-Bild manuell richtig einzufärben, ist dies verschmerzbar. Es besteht sogar die Möglichkeit, manuell auf die Färbung Einfluss zu nehmen.

Die Einstellmöglichkeiten des Färben-Filters. Die Berechnung kann durchaus einmal etwas länger dauern. Der blaue Ladekreis rechts oben zeigt an, dass die Berechnung noch andauert.

 

Die Ergebnisse sind durchaus gelungen und stellen auf jeden Fall eine gute Grundlage für weitere Optimierungen dar.

Dieses Bild habe ich auf Pixabay gefunden und vom neuronalen Filter umfärben lassen.

 

Der Versuch, ein Bild zunächst in ein Schwarz-Weiß-Bild umzuwandeln, um es dann über diesen Filter färben zu lassen, führt natürlich nicht dazu, dass man das Originalbild zurückerhält. Das Ergebnis ist aber trotzdem so, dass man damit zumindest weiterarbeiten könnte.

Hier wurde zunächst ein Farbbild in Graustufen umgewandelt und dann vom Filter in ein Farbbild zurückverwandelt.

 

Natürlich gibt es noch mehr Filter zu entdecken. Wir möchten Ihnen aber nicht die Überraschung nehmen und überlassen Ihnen an dieser Stelle das Ausprobieren.

Neuerungen bei den Formwerkzeugen

Das Erstellen von vorgefertigten Vektorformen ist in Photoshop seit Version 6, also gut seit 20 Jahren möglich. Wenn man einmal von kleinen kosmetischen Änderungen absieht, hat sich seither bei dieser Funktionalität aber leider nicht mehr viel getan – obwohl sie alles andere als ausgereift ist. Mit Version 2021 gibt es aber auch bei diesem Programmteil ein paar Änderungen.

Ecken-Widgets

Erste Neuerung ist die Einführung von Ecken-Widgets für die Modifizierung von Ecken, wie man sie bereits von Illustrator und InDesign kennt. Rechtecke und Polygone erhalten dabei zusätzlich zu den Rahmenanfassern noch kleine Anfasser in Punktform im Bereich der Ecken.

Zieht man an diesen mit der Maus, kann man die Stärke der Eckenabrundung einstellen. Geschieht dies ohne Halten einer Zusatztaste, werden alle Ecken zugleich angepasst.

Anpassen der Eckenabrundungen über das neue Ecken-Widget.

 

Hält man zusätzliche die Alt-Taste gedrückt, ändert man nur die Rundung der jeweiligen Ecke.

Drücken der Alt-Taste bewirkt, dass die Rundung einer einzelnen Ecke angepasst werden kann.

 

Natürlich ist es weiterhin möglich, die Eckenabrundungen auch über das Eigenschaften-Bedienfeld einzustellen.

Die Eckenabrundung kann weiterhin auch über das Eigenschaften-Bedienfeld angepasst werden. Um hierüber Ecken einzeln anpassen zu können, muss man lediglich das Kettensymbol anklicken, um die Verknüpfung aufzuheben.

 

Sie können die Ecken-Widgets bei bereits erstellten Formen einblenden, indem Sie die Form mit dem Pfadauswahl-Werkzeug markieren.

Polygon-Werkzeug

Änderungen gibt es auch für das Polygon-Werkzeug . Bislang konnte man die Anzahl der Ecken und andere Eigenschaften nicht mehr nachträglich ändern. So war man gezwungen, ein Polygon komplett neu aufzuziehen, wenn man es mit veränderten Eigenschaften benötigte.

In bisherigen Photoshop-Versionen musste man sich vor der Erstellung eines Polygons entscheiden, wie viel Seiten es besitzen soll und ob die Ecken abgerundet werden soll oder ein Stern geformt werden soll. Die Einstellmöglichkeiten versteckten sich in der Optionenleiste hinter dem kleinen Zahnrad .

 

Daher bedeutet die Möglichkeit, ab sofort bei Polygonen auch nach der Erstellung noch die Anzahl und Beschaffenheit der Ecken ändern zu können, einen richtigen Fortschritt.

Diese Möglichkeit besteht sowohl über die Optionenleiste in den Pfadoptionen, die Sie durch Klick auf das Zahnrad aufklappen (1), als auch über das Eigenschaften-Bedienfeld (2). Auch Polygone besitzen übrigens ab sofort ein Ecken-Widget (3).

Eigenschaften eines Polygons können ab sofort auch noch nach dessen Erstellung geändert werden.

 

Die Möglichkeiten für die Polygon-Gestaltung haben sich zwar unterm Strich nicht verändert. Allerdings ist die Erstellung nun so komfortabel, wie man es sich schon immer gewünscht hat – und zudem auch noch nichtdestruktiv.

Erstellung eines Polygons mit sechs Ecken

 

Die Anzahl der Ecken wird auf zehn erhöht.

 

Die Ecken werden um »50 %« eingezogen, und damit wird ein Stern erzeugt.

 

Dann werden die Ecken um »15 Px« abgerundet.

 

Und schließlich werden durch das Setzen des Häkchen bei Sterneinzüge glätten auch noch die Einzüge abgerundet.

 

Linien-Werkzeug

So erfreulich die Verbesserungen beim Polygon-Werkzeug auch sind – über das Linien-Werkzeug gibt es leider weniger Positives zu berichten. Hier wird zwar damit geworben, nun endlich nur noch einen Pfad anstelle eines in die Länge gezogenen Rechtecks zu erhalten. Auf den ersten Blick scheint dies auch tatsächlich zu stimmen.

Das Linien-Werkzeug scheint nun tatsächlich einzelne Pfade zu produzieren.

 

Ist die Kontur nicht zu sehen?

Wenn nur ein Pfad und keine Kontur zu sehen ist, stellen Sie im Bedienfeld die Formkonturart noch einmal neu ein. Dies scheint ein Bug zu sein, der sicher noch behoben wird.

So weit, so gut. Was aber nun, wenn man diesen Pfad verbiegen muss? Das kommt in der Praxis relativ häufig vor. Wir setzen also einen neuen Ankerpunkt in die Mitte des Pfads und ziehen ihn nach außen. Und was sehen wir? Dass der einzelne Pfad doch gar kein einzelner Pfad ist!

Das nennt man dann mal eine echte Mogelpackung! Es gibt nicht nur einen Pfad, sondern zwei Pfade, die jedoch übereinander gelegt wurden. Der zweite Pfad wird beim Verbiegen offen gelegt.

 

Zwar kann man nun auch die Linienstärke noch nachträglich ändern. Man darf nur nicht auf die Idee kommen, aus der geraden Linie eine gebogene machen oder den Winkel der Linie ändern zu wollen. Denn damit verliert die Linie zum einen ihren Status als Liveform. Und man hat es auf einmal doch wieder mit mehr als einem Pfad zu tun.

Dreieck-Werkzeug

Es gibt außerdem auch noch ein komplett neues Form-Werkzeug, das Dreieck-Werkzeug . Sofern es noch nicht bei den Form-Werkzeugen in der Werkzeugleiste integriert sein sollte, klicken Sie einfach auf den Drei-Punkte-Button ganz unten. Sie können das Werkzeug dann über den Dialog Symbolleiste anpassen integrieren.

Ziehen Sie das neue Dreieck-Werkzeug einfach im Dialog Symbolleiste anpassen in die Werkzeuggruppe mit den Formwerkzeugen, um es dort dauerhaft zur Verfügung zu haben.

 

Wollte man bislang ein Dreieck in Photoshop zeichnen, musste man dafür das Polygon-Werkzeug wählen und bei Seiten den Wert »3« einstellen. Diese Möglichkeit funktioniert auch immer noch. Ein dediziertes Werkzeug für die Erstellung von Dreiecken zu haben, dürfte aber zumindest Einsteigern eine Hilfe sein.

Dreiecke können ab sofort nicht nur mit einem dedizierten Werkzeug erstellt, sondern auch mithilfe eines Ecken-Widgets abgerundet werden.

 

Vereinfachte Muster-Erstellung

Das Erstellen von Mustern in Photoshop war bislang eine eher mühevolle Angelegenheit. Grund dafür war vor allem, dass es keine Möglichkeit gab, das Muster vor seiner Erstellung ausprobieren zu können. So konnte man es nur »Pi mal Daumen« erstellen, speichern, anwenden und dann immer wieder korrigieren, in der Hoffnung, dass es beim nächsten Versuch besser aussieht.

Wie soll man wissen, ob dieser Musterflicken auch tatsächlich das gewünschte Muster ergibt? Dazu musste man ihn bisher erst als Muster speichern (Bearbeiten → Muster festlegen) und dann z. B. bei einer Muster-Füllebene einstellen.

 

Dieses Trial & Error hat nun ein Ende, dank des neuen Vorschaumodus für Muster. Diesen erreicht man über Ansicht → Mustervorschau. Die Arbeitsfläche wird dadurch unendlich oft auf der Leinwand dupliziert.

Der Musterflicken wird virtuell angewendet. So können Sie sehen, welches Muster er ergeben würde, wenn Sie ihn speichern und bei einer Muster-Füllebene einstellen würden.

 

Man kann nun den Musterflicken ganz komfortabel verändern, Elemente verschieben und transformieren oder neue Elemente hinzufügen. Dabei ist es möglich mitzuverfolgen, welche Auswirkungen die Änderungen auf das Muster haben würden. Wenn man schließlich zufrieden ist, speichert man den Rapport einfach als Muster über Bearbeiten → Muster festlegen.

Bei diesem Muster wurden noch ein paar weitere Schneeflocken ergänzt.

 

Verbesserte KI-gestützte Freistellung

Den Anwendern möglichst einfach gute Ergebnisse beim Freistellen erreichen zu lassen, steht weiterhin ganz oben auf der Agenda der Photoshop-Entwickler. Mit Version 2021 wurde nun eine weitere KI-gestützte Freistelloption integriert. Diese kann bei der Freistellung von Haaren zugeschaltet werden und sorgt in vielen Fällen dafür, einen noch besseren Startpunkt für die weitergehende Freistellarbeit zu haben.

Haare freistellen

Den KI-gestützten Freistellvorgang startet man, indem man die Person über den Befehl Auswahl → Motiv zunächst automatisch auswählen lässt.

Das Motiv wird zumindest schon einmal erkannt.

 

Um diese Auswahl zu verbessern, betritt man dann wie gewohnt über den Befehl Auswahl → Auswählen und Maskieren den darauf spezialisierten Dialog.

Im Dialog Auswählen und Maskieren kann man die Auswahl weiter optimieren.

 

Dort sieht man, dass die Haare in der neuen Version bereits auf Anhieb deutlich besser ausgewählt werden, als in den Vorgängerversionen. Nun kann man aber noch eine zusätzliche Verfeinerung anstoßen, indem man oben im Dialog auf den Button Haar verfeinern klickt.

Das erzeugt in etwa ein Ergebnis, als würde man mit dem Kante-verbessern-Pinselwerkzeug die Haarkontur außen abfahren – nur dass die KI von Photoshop das nun für einen erledigt.

Für eine noch gelungenere Freistellung kann man im Bereich Verfeinerungsmodus noch einstellen, welche Prioritäten Photoshop bei diesem Vorgang setzen soll.

  • Farbbasiert liefert bei einfarbigen und eher glatten Hintergründen oftmals die besseren Ergebnisse.
  • Bei unruhigen Hintergründen wählt man besser Objektbasiert, weil sich Photoshop dann von innen nach außen zur optimalen Kontur vorarbeitet.

Nach Klick auf den Button Haar verfeinern wird das Freistellergebnis nochmals verbessert.

 

Himmel freistellen

Eine weitere Neuerung bei der KI-gestützten Freistellfunktion ist, dass man nun auch den Himmel automatisch auswählen lassen kann. Dazu wählt man Auswahl → Himmel.

Der Himmel kann nun mit einem Klick automatisch ausgewählt werden.

 

Auswahlvorgaben speichern

Unabhängig davon, ob eine Auswahl über eine KI-Funktion oder manuell optimiert wurde, kann man nun im Dialog Auswählen und Maskieren die getroffenen Einstellungen als Vorgabe speichern und laden.

Man kann Optimierungseinstellungen nun als Vorgabe speichern und laden.

 

Fortschritte bei der KI

Und natürlich darf auch die Frage nicht fehlen, ob die auf dem Framework für künstliche Intelligenz beruhenden automatischen Freistellfunktionen, die 2018 eingeführt worden waren, mittlerweile dazugelernt haben und besser geworden sind. Und ich würde sagen: Ja! Ich meine bei verschiedenen Tests festgestellt zu haben, dass sich die Ergebnisse durchgängig etwas verbessert haben. Natürlich sind sie noch nicht so überzeugend, dass man sich weitere Optimierungen sparen kann. Sie stellen aber meistens einen relativ brauchbaren Startpunkt dar und bedeuten somit eine Zeitersparnis.

Während die Ecke 2018 noch großzügig umkreist wurde, so wird sie inzwischen sauber von der Auswahl ausgeschlossen.

 

Ein neues Menü für Plug-ins

In den letzten Jahren haben neue Wettbewerber wie Affinity Photo oder Luminar das Feld betreten, die durchaus das Potenzial haben, dem Marktführer Photoshop Kunden abzuwerben und Marktanteile wegzunehmen. Dabei setzen sie nicht nur auf die Strategie, Kunden abzuschöpfen, die das Abomodell von Adobe ablehnen, sondern wissen auch durch regelmäßige Innovationen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. So haben sie z. B. die Himmel-austauschen-Funktion und andere gefragte Funktionen bereits vor Adobe eingeführt.

Ohne es genau zu wissen, kann ich mir vorstellen, dass Adobe diesen Konkurrenzdruck inzwischen auch stärker spürt und deswegen nach Lösungen sucht, schneller und häufiger auch Trend- und Eye-Candy-Funktionen, wie den Himmelsaustausch, integrieren zu können. Eine Möglichkeit haben wir bereits oben vorgestellt, nämlich die neuronalen Filter.

Eine andere Möglichkeit, dem Wunsch vieler Anwender nach mehr Funktionen und Möglichkeiten, die Photoshop (so schnell) nicht bieten kann, nachzukommen, sind Plug-ins von Drittanbietern. Von Illustrator wissen wir, dass ohne Plug-ins viele Dinge einfach nicht oder nur sehr umständlich umzusetzen wären. Sie werten Illustrator regelrecht auf, auch wenn es natürlich vielen Anwendern lieber wäre, wenn sie diese nicht extra kaufen müssten.

Adobe scheint nun bei Photoshop die Türen für Drittanbieter weiter aufmachen und diese animieren zu wollen, neue Plug-ins für Photoshop zu entwickeln und bereits entwickelte Plug-ins weiter zu pflegen. Daher gibt es ab sofort in Photoshop einen neuen dedizierten Menüpunkt Plug-ins, durch den die Plug-ins im Programm viel prominenter präsentiert und letztendlich auch legitimiert werden.

Es gibt nicht nur einen neuen Menüpunkt Plug-ins, sondern auch gleich ein entsprechend benanntes Bedienfeld.

 

Denn die Möglichkeit, Plug-ins von Drittanbietern zu nutzen, gibt es eigentlich schon seit langer Zeit in Photoshop. Sie war aber sehr versteckt, sodass man fast den Eindruck gewinnen konnte, dass es gar nicht von Adobe gewünscht ist, dass sich Drittanbieter »einmischen«. Die Folge war, dass diese Möglichkeit vielen Anwendern kaum bekannt war und wenig genutzt wurde, was bei Entwicklern wiederum dazu führte, dass sich für sie die Plug-in-Entwicklung ökonomisch kaum lohnte und eine große Portion Idealismus gefragt war.

Das könnte sich nun vielleicht ändern. Der neue Menüpunkt Plug-Ins bietet drei Befehle:

  • Mit Plug-ins-Bedienfeld kann ein neues Bedienfeld für die Verwaltung der installierten Plug-ins geöffnet werden.
  • Der Menübefehl Plug-ins durchsuchen öffnet die App Creative Cloud Desktop und dort den Marktplatz, in dem nach neuen Plug-ins gesucht werden kann.
  • Über Plug-ins verwalten springt man zum gleich benannten Menüpunkt innerhalb der Desktop-App und kann die bereits installierten Plug-ins verwalten.

Der Marktplatz Plug-ins innerhalb von Creative Cloud Desktop stellt die neue Anlaufstelle für Plug-ins dar.

 

Dass ältere, bereits installierte Plug-ins nicht im Bedienfeld angezeigt werden, liegt daran, dass mit Photoshop 2021 auch ein neuer Standard für die Entwicklung von Plug-ins verabschiedet wurde, nämlich UXP (Unified Extensibility Platform). Dieser soll für ein noch bessere und stabilere Integration sorgen. Nur Plug-ins, die bereits auf diesem Standard beruhen, werden im Bedienfeld angezeigt.

Ältere Plug-ins, die noch auf dem Standard CEP beruhen, können aber nach wie vor über Fenster → Erweiterungen (klassisch) aufgerufen und über Fenster → Erweiterungen auf Exchange suchen recherchiert und installiert werden. Dieser Standard soll zwar noch für eine gewisse Zeit unterstützt werden. Entwickler, die ihre Plug-ins aber auch in Zukunft lauffähig anbieten wollen, werden sich wohl früher oder später daran machen, diese zu portieren.

Die Anlaufstelle für Plug-ins, die noch auf dem alten CEP-Standard beruhen ist Adobe Exchange.

 

Neuerungen bei Cloud-Dokumenten

Bei Cloud-Dokumenten (.psdc) handelt es sich um einen in Photoshop 2020 neu eingeführten Dokumententyp, der es ermöglicht, von überall auf die entsprechend gespeicherten Photoshop-Dokumente zugreifen und sie weiterbearbeiten zu können. Die Dokumente werden dabei nicht mehr lokal gespeichert, sondern in der Cloud, genau genommen auf Adobe-Servern.

Bislang gab es leider keine Möglichkeit, eine Cloud-Datei für den Fall lokal zurückzuspeichern, dass man keine Internet-Verbindung zur Verfügung hat. Da Photoshop-Dateien schnell eine enorme Größe annehmen können und eine schnelle Internet-Verbindung noch längst nicht überall verfügbar ist, konnte das dazu führen, dass der Wunsch, auch unterwegs weiterarbeiten zu können, mitunter jäh eingebremst wurde.

Ab sofort kann an Cloud-Dokumenten aber auch offline weitergearbeitet werden. Dazu klickt man auf der Startseite im Bereich Cloud-Dokumente bei einem Dokument auf den Drei-Punkte-Button und wählt den Befehl Immer offline zur Verfügung stellen.

Dadurch wird das Dokument zusätzlich lokal gespeichert und kann somit auch weiterbearbeitet werden, wenn mal keine Internet-Verbindung besteht. Trotzdem wird es aber auch immer noch in die Cloud zurückgespeichert, sobald wieder eine funktionierende Internetverbindung besteht.

Damit Sie immer sehen können, wie der Status eines Dokuments ist, gibt es neue Symbole. Ein grünes Häkchen zeigt an, dass das Dokument auch offline bearbeitet werden kann. Dokumente, die nur online zur Verfügung stehen, besitzen ein kleines Cloud-Icon

Ab sofort können Cloud-Dokument zusätzlich lokal gespeichert werden, um auch im Fall einer fehlenden Internetverbindung an ihnen weiterarbeiten zu können.

 

Eine weitere sinnvolle Neuerung bei Cloud-Dokumenten ist die Integration eines neuen Bedienfelds Versionsverlauf. In diesem können Sie sehen, wann eine veränderte Version der Datei gespeichert wurde und auch auf alle gespeicherten Versionen zurückgreifen.

Das neue Versionsverlauf-Bedienfeld

 

Versionen, die länger als 30 Tage nicht mehr geöffnet wurden, werden automatisch gelöscht. Möchten Sie eine Version dauerhaft behalten, klicken Sie entweder auf deren Lesezeichen-Symbol oder geben der Version einen neuen Namen, indem Sie auf den Drei-Punkte-Button klicken und Version umbenennen wählen. Alle dauerhaft gespeicherten Versionen erscheinen im Abschnitt Markierte Versionen.

Möchte man eine gespeicherte Version verwenden, wählt man aus dem Menü den Befehl Auf diese Version zurücksetzen oder In neuer Registerkarte öffnen.

Die Version wurde unter einem neuen Namen abgespeichert. Dadurch wird sie in den Abschnitt Markierte Versionen aufgenommen und auch nach 30 Tagen nicht mehr gelöscht.

 

»Entdecken«-Bedienfeld

Die Suchfunktion von Photoshop, die mit Version CC 2017 erstmalig integriert wurde, hat ein größeres Update erfahren und wurde mit zusätzliche Möglichkeiten im neuen Entdecken-Bedienfeld zusammengeführt. Aufgerufen wird sie nach wie vor über Strg/Befehl + F oder über den Lupen-Button rechts oben.

In diesem Bedienfeld kann nach wie vor nach Funktionen gesucht und diese auch schnell aufgerufen werden. Es bietet zudem auch Hilfen für Funktionen und kleine Anleitungen.

Das neue Entdecken-Bedienfeld ist die neue Anlaufstelle für Anwender, die im Programm nach Hilfen suchen.

 

Suche nach Assets

Nachdem das Arbeiten mit Pinseln, Farbfeldern, Farbverläufen und Mustern in den letzten Updates schon deutlich übersichtlicher wurde, gibt es nun noch einen kleinen Nachschlag. Dank einer neuen Suchfunktion, die oben in die Bedienfelder integriert wurde, können Assets noch schneller gefunden werden. Gibt man in die Suchfelder einen Begriff ein, werden nur die Elemente aufgelistet, die diesen in ihrem Namen enthalten.

Die neue Assets-Suche ist eine Neuerung, die in der Praxis ein schnelleres Arbeiten ermöglicht.

 

Weitere Neuerungen

In der Technologievorschau wurde ein neues Werkzeug aufgenommen. Das Inhaltsbasiertes-Nachzeichnen-Werkzeug hilft beim Erstellen von Pfaden, indem es Pfadsegmente erahnt. Der Anwender muss diese dann nur durch einfaches Klicken erstellen.

Das sich noch in der Entwicklung befindliche Inhaltsbasiertes-Nachzeichnen-Werkzeug soll beim Erstellen von Pfaden helfen. Noch liefert es aber nur bei ausgewählten Motiven bereits brauchbare Ergebnisse.

 

Das Werkzeug wird aktiviert, indem man in den Voreinstellungen im Abschnitt Technologievorschau das Häkchen bei Inhaltsbasiertes Nachzeichnen-Werkzeug aktivieren setzt. Nach einem Neustart von Photoshop findet man das Werkzeug zunächst bei den zusätzlichen Werkzeugen hinter dem Drei-Punkte-Button .

Die Inhaltsbasierte Füllung kann nun auch über das Kontextmenü aktiviert und der Dialog dadurch etwas schneller aufgerufen werden.

Ein kleiner Geschwindigkeitsgewinn: Die Inhaltsbasierte Füllung kann über das Kontextmenü gestartet werden.

 

Transformierte Smart-Objekt können ab sofort wieder in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden. Bislang war es nur möglich, Skalierungen und Drehungen zurückzunehmen, indem man die Werte in der Optionenleiste wieder auf »100 %« bzw. »0°« zurücksetzte. Wollte man sich die Möglichkeit erhalten, auch bei komplexen Transformationen eine Option für die Rückkehr zu haben, musste man sich vor der Transformation eine Sicherheitskopie des Smartobjekts erstellen.

Wählen Sie für das Rücksetzen entweder den Befehl Transformation zurücksetzen aus dem Kontextmenü oder klicken Sie auf das Rückgängig-Icon im Eigenschaften-Bedienfeld.

Sie können die Transformation eines Smartobjekts entweder über das Kontextmenü oder einen Button zurücksetzen.

 

Fazit

Das Update auf Photoshop 2021 (das »CC« entfällt ab sofort bei der Versionsbezeichnung) bringt eine Menge Neuerungen. Es ist dabei ganz offensichtlich, dass sich die Entwickler mehr und mehr auf Funktionen konzentrieren, die sich auf Sensei, Adobes Framework für Künstliche Intelligenz, stützen.

Highlight unter diesen ist für mich die Funktion zum Austauschen des Himmels, die den Himmel zuverlässig erkennt und auf Anhieb recht gute Ergebnisse liefert. Die neuronalen Filter bringen zumindest schon einmal Spaß beim Ausprobieren und machen Appetit auf zukünftige Updates.

Es gibt auch diesmal wieder einige gelungene kleine Verbesserungen, die sich positiv auf das produktive Arbeiten auswirken, wie die neue Mustervorschau, die Smartobjekt-Zurücksetzung oder die Live-Formen.

Eine glatte Enttäuschung ist für mich, was mit dem Linien-Werkzeug gemacht wurde. Ich habe ehrlich gesagt den Eindruck, dass den Entwicklern hier die Zeit ausgegangen ist und sie deshalb nur eine Notlösung einbauen konnten. Daher muss man auch weiterhin die Frage stellen: Wann wird Photoshop endlich ein Linien- und Pfeilwerkzeug besitzen, das professionellen oder zumindest normalen Ansprüchen gerecht wird?

Mit diesem Update sind auch eine Menge Bugs beseitigt worden, die mit dem letzten Update Einzug in das Programm gehalten hatten. Eine Liste der behobenen Bugs finden Sie auf dieser Seite: https://helpx.adobe.com/de/photoshop/kb/fixed-issues.html

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