Wann und wofür verwende ich welches Dateiformat? Antworten auf häufige Fragen (Teil 2)

von Monika Gause

Wann und wofür verwende ich welches Dateiformat? Antworten auf häufige Fragen (Teil 2)

In diesem Artikel geben wir weitere Antworten auf Fragen, die beim Arbeiten mit Grafik-, Design- und -Layoutprogrammen immer wieder auftauchen. Wir widmen und insbesondere den unterschiedlichen Arbeitsdateien und den möglichen Austauschformaten, also JPG, TIF, SVG, GIF, TIF, PNG, PDF und natürlich auch dem AI-Format von Adobe Illustrator.

Arbeitsdatei oder Austauschformat?

Wenn Sie Dateien speichern, müssen Sie zwischen der Arbeitsdatei und dem Ausgabeformat unterscheiden. Während die Arbeitsdatei diejenige ist, die Sie zum Bearbeiten verwenden, sind Ausgabeformate nur für die Produktion gedacht. Man sendet sie an die Druckerei oder lädt sie auf Websites. Nur in sehr seltenen Fällen benutzt man dieselbe Datei für beide Zwecke.

Und während die Arbeitsdatei voll bearbeitbar sein muss, ist dies aus vielerlei Gründen für die Ausgabedatei nicht erstrebenswert: die Dateigröße sollte klein sein, der Farbmodus könnte ein anderer sein und nicht zuletzt möchten Sie nicht, dass jedermann in der Datei rumfummeln kann.

Weitgehende Bearbeitbarkeit wird in Rasterdateien durch den Einsatz von Ebenen, Smart-Effekten, Smart-Objekten und Einstellungsebenen erreicht. In Vektordateien sind Ebenen für die Bearbeitbarkeit gar nicht so wichtig, aber selbstverständlich erhöhen sie die Effizienz. Darüber hinaus verwenden Sie editierbaren Text, Konturen, Pinsel, Live-Effekte und Transparenz.

Die volle Editierbarkeit kann ausschließlich unter Verwendung nativer Dateiformate erreicht werden. Wenn Sie das native Dateiformat Ihres Programms nicht kennen, dann lesen Sie es im Handbuch nach. Normalerweise wird es über die Funktion Speichern unter erzeugt, aber in der Liste der Dateiformate können auch mehrere enthalten sein. Suchen Sie nach dem Format, das den Namen der Software enthält.

In Illustrator ist das einzige native Dateiformat .AI. Alle anderen Formate aus der Liste können sehr schnell gar nicht mehr nativ sein, wenn Sie die falschen Optionen einstellen. Speichern Sie unbedingt ganz sicher eine native Datei oder der Tag ist gelaufen.

In Ausgabeformaten sind Ebenen normalerweise verflacht. Die meisten Ausgabeformate unterstützen keine Ebenen, keine Transparenz, Live-Effekte oder andere native Objekte, die eine Applikation anbietet. Indem Sie Ebenen verflachen, verhindern Sie auch, dass Irgendwer in Ihren Rasterdaten allzuviel ändern kann.

Vektordateien können nicht so gespeichert werden, dass Objekte vor einer Änderung gesperrt sind. Man kann es höchstens erschweren und man kann unerfahrene Anwender aussperren, indem man Dinge in Gruppen oder Schnittmasken versteckt.

Obwohl die PDF-Optionen so tun, als ob die Datei passwortgeschützt werden könnte, ist dies überhaupt kein Schutz. Zum Einen darf man es nicht verwenden, wenn man eine Datei zum Drucker schickt. Zum Anderen kann der »Schutz« von jedem geknackt werden, der in der Lage ist, eine Google-Suche anzustoßen.

Dateiformate unter der Lupe

In diesem Abschnitt geht es um unterschiedliche Dateiformate bezogen auf ihre Einbindung in den Workflow. Ich werde nur auf die wichtigsten Besonderheiten eingehen.

JPEG

Ein JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist ein rasterbasiertes Dateiformat. Bereits die ausgeschriebene Version des Dateiformats sagt Ihnen, für welche Inhalte das Format entwickelt wurde: Fotos. Es ist dafür gedacht, Bilder effektiv zu komprimieren und das erreicht es mit einer verlustbehafteten Komprimierung. Je mehr Sie die Dateigröße reduzieren, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie die Artefakte dieser Reduktion sehen werden.

Grafische Inhalte wie Logos leiden unter dieser Komprimierung wahrscheinlich stärker und die Komprimierung ist in roten Bereichen sichtbarer, denn JPEG behandelt Farben unterschiedlich. Seine Arbeitsweise basiert auf der menschlichen Wahrnehmung und wendet Komprimierung abhängig davon an, was in einem Bild wichtiger ist (z.B. Hautfarben) und was wahrscheinlich weniger auffällt.

Hoch komprimiertes JPEG; es gibt viele Artefakte, aber in den roten Bereichen sind sie noch ein wenig auffälliger.

Beachten Sie, dass viele Websites, etwa Facebook und andere Social Media Anbieter Bilder weiter komprimieren, nicht nur JPEGs. Sie haben also keine volle Kontrolle über die Bildqualität auf diesen Sites (Warum sieht meine Grafik im Web so schrecklich aus?)

Weitergehende Informationen

Wie JPEG-Artefakte entstehen und wie man sie beseitigt
Speichern und exportieren in Photoshop

GIF

GIF ist eines der ältesten Formate des Internets. Es wurde 1987 für CompuServe entwickelt. GIF unterstützt eine Farbtabelle von 256 Farben und ist am besten für flache, grafische Darstellungen wie Logos oder Infografik geeignet. GIF ermöglicht auch eine Durchsichtigkeit (indem bestimmte Pixel als unsichtbar definiert werden) sowie Animation.

Es ist ein sehr vielseitiges Dateiformat, aber es kann Fotos oder mehrfarbige Farbverläufe nicht sehr gut umsetzen und es war über 30 Jahre durch Patente geschützt, was Menschen davon abhielt, es zu benutzen und dazu antrieb, Alternativen zu finden. Mit dem Trend der Cinemagraphs erlebte das GIF-Format allerdings ein Revival.

Ein GIF kann Animationen darstellen.

Die GIF-Kompression selbst ist verlustfrei, da es jedoch die Anzahl der Farben reduziert, geht natürlich Information verloren.

GIF kann immer noch eine gute Wahl sein, wenn Sie Logos und Grafik mit einer reduzierten Farbpalette speichern, weil in einem GIF keine Kompressionsartefakte erscheinen werden und GIFs manchmal immer noch kleiner sein können als PNGs. Wenn Sie allerdings Alpha-Transparenz benötigen, um z.B. einen Schatten auf jedwede Hintergründe bringen zu können, ist PNG die bessere Wahl.

GIF ist nicht für den Druck geeignet.

Weitergehende Informationen

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SVG

SVG ist ein vektorbasiertes Dateiformat, das auch Pixeldaten enthalten kann. Sie können es mit CSS stylen und mit JavaScript Interaktivität hinzufügen. Live-Effekte können ebenfalls gescriptet werden. SVG ist ein offener, XML-basierter Standard und wird für die in der Wikipedia enthaltenen Vektordateien verwendet. Eine Reihe von Applikationen kann SVG schreiben und lesen – manche besser, andere nicht so gut (Illustrator hat sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen manchmal Probleme, besonders mit Clip Groups).

SVG wird oft in mobilen Apps verwendet sowie auf einer Reihe von Websites. Man kann es (noch) nicht auf Social Media Sites hochladen. Wenn Sie es auf Ihrer eigenen Website oder einer webbasierten App verwenden wollen, prüfen Sie die Browserunterstützung hier: http://caniuse.com/#feat=svg

In Wordpress sind gegebenenfalls Anpassungen nötig: https://blog.kulturbanause.de/2013/05/svg-dateien-in-die-wordpress-mediathek-hochladen/

Die Optimierung der Dateigröße wird erreicht durch die Reduzierung der Nachkommastellen und weitere Optimierungen im Code (applikationsspezifische Meta-Angaben, überflüssige Einrückungen und Returns, etc.). Objekte müssen effizient gezeichnet werden, indem möglichst wenige Ankerpunkte zum Einsatz kommen.

SVG ist Inkscapes natives Dateiformat, für Inkscape existiert auch eine Erweiterung, die den Code bei der Ausgabe säubert und optimiert. In Illustrator kann man SVG auch als natives Dateiformat verwenden, aber da Illustrator das erreicht, indem es die komplette Datei in einen Private-Data-Fork speichert, ist die Verwendung von SVG zum Roundtripping in Illustrator nicht zu empfehlen.

Wenn man ein SVG einmal in einer anderen Applikation geöffnet hat, um z.B. Interaktion zu programmieren, den Code zu optimieren oder Styling hinzuzufügen, ist es sinnlos, es wieder in Illustrator zu öffnen, denn dabei verliert man mindestens einen Teil der Daten, auf jeden Fall aber alles, was man in der anderen Applikation hinzugefügt hat.

Beim Export/Speichern eines SVG gibt es eine Reihe von Optionen. Alle diese müssen mit dem Webentwickler diskutiert werden, damit Sie eine sinnvolle Datei erzeugen. Speichern Sie nicht einfach ein SVG, ohne diese Details zuvor geklärt zu haben. Es ist professionell, diese Dinge zu besprechen – Sie outen sich damit nicht als Anfänger.

Das Format ist derzeit (noch) nicht wirklich passend zum Drucken, obwohl einige Anwender bereits damit in Web-to-Print-Anwendungen experimentieren. Die CMYK-Unterstützung basiert auf Workarounds und ist nur mit Hilfsapplikationen möglich.

Weiterführende Informationen

Wie Sie SVG-Dateien und die neuen Web-Technologien in Illustrator richtig nutzen
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SVG und »Am Pixelraster ausrichten« in Illustrator CC
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PNG

PNG wurde als offener Standard entwickelt, um das GIF-Format zu ersetzen, das durch Copyright eingeschränkt war und das einige nützliche Optionen nicht unterstützt hat. Es gibt verschiedene »Geschmacksrichtungen« von PNG und eine Unzahl von Optionen.

Nicht jede Applikation unterstützt alle Optionen, mit einigen PNGs können Sie also unter Umständen in manchem Programm auf Probleme stoßen. Sollten Sie einmal ein PNG in einer App nicht öffnen können, dann versuchen Sie es in einer anderen und speichern die Datei um, z.B. unterstützt Photoshop mehr Optionen als Illustrator.

PNG-Dateien sind Rasterdateien, es sei denn, sie wurden von Adobe Fireworks gespeichert. PNG war Fireworks' natives Dateiformat. Fireworks hat zu diesem Zweck einen Private-Data-Fork hinzugefügt, um darin seine nativen Daten zu speichern, die auch Pfade sein konnten (neben anderen Dingen wie Ebenen, Animation, Interaktion usw.). Diese Vektorinformation kann aber nur von Fireworks gelesen oder geschrieben werden. Keine andere Vektorapplikation kann PNGs mit Vektordaten schreiben oder lesen.

»PNG 24« unterstützt die volle Farbtiefe und Alpha-Transparenz während »PNG 8« 256 Farben unterstützt (wie GIF). Bestimmte »PNG 8« können ebenfalls Alpha-Transparenz enthalten, andere stellen einfach bestimmte Farben unsichtbar. In Illustrator erzeugt man unterschiedliche »PNG 8«, abhängig davon ob man Für Web speichern oder Export von Element/Für Bildschirme exportieren verwendet.

Das Format ist nicht zum Drucken geeignet.

Weitergehende Informationen:

Wie Sie eine Iconserie als Pixeldaten in Illustrator speichern
Jetzt noch schneller »für das Web« speichern mit dem neuen Export-Befehl von Photoshop!
https://www.w3.org/TR/PNG/

TIF

Das Rasterformat TIF wird von allen Layout-, Bildbearbeitungs- und Vektorapplikationen unterstützt, aber nicht alle können mit allen Optionen etwas anfangen. TIF ist ein verlässliches Arbeitspferd der Druckindustrie.

Der Kompressionsalgorithmus des TIF-Formats ist verlustfrei und er kann die Dateien merklich kleiner speichern. In den letzten Jahren wurde TIF innerhalb von Creative-Cloud-Workflows durch das PSD-Format verdrängt.

Da TIF von den meisten Browsern nicht unterstützt wird, ist es für das Web nicht geeignet.

Weitergehende Informationen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tagged_Image_File_Format

PDF

PDF benötigt man in unterschiedlichen Kontexten. Es wurde eigentlich erfunden, um Dokumente auf unterschiedlichen Geräten und Systemen mit ihrem exakten Layout, Farben und Schriften identisch darstellen zu können (und das noch dazu, ohne die Schriften konvertieren zu müssen oder rechtliche Probleme zu bekommen, wenn man Fonts weitergibt). Natürlich sollten diese Dokumente nicht nur auf jedem Gerät angesehen, sondern genauso erstellt werden können.

Früher wurde dazu der Acrobat Distiller benötigt, um zuvor gedruckte PostScript-Dateien umzuwandeln (das Drucken von PDFs gilt mit den Applikationen der Creative Cloud als überholt). PDF wurde zwar von Adobe erfunden, ist inzwischen aber standardisiert und »gehört« daher nicht mehr Adobe allein. Andere Institutionen und Organisationen haben Einfluss darauf, was mit dem Format passiert.

Ein PDF kann eine ganze Reihe von Daten enthalten: Raster und Vektor, Audio und Video, 3D, Formulare usw. Für die Präsentation am Bildschirm können auch interaktive Elemente eingebunden werden.

Ein PDF kann auf eine Art und Weise generiert werden, dass es Verordnungen zur Barrierefreiheit genügt. Alle diese Dinge können nicht von jeder Applikation erzeugt werden, die einfach ein PDF exportiert.

PDF ist auch das gebräuchliche Dateiformat, wenn Sie Arbeiten in den Druck geben. Schriften können eingebettet werden und es unterstützt sowohl Transparenz als auch Farbmanagement.

Obwohl viele Grafikdesign-Applikationen PDF öffnen und so interpretieren können, dass Inhalte bearbeitbar sind, sollte des die Ausnahme sein, denn der Inhalt ist nicht für die Bearbeitung gemacht und die ursprüngliche Struktur geht verloren, wenn das PDF gespeichert wird.

Wenn Sie Druckdateien als PDF speichern, ist es oft nötig, Transparenz zu verflachen. Um dafür die passenden Optionen einzustellen, müssen Sie die Grundlagen von Transparenz verstehen. Falls Sie es noch nicht getan haben, holen Sie das bitte nach.

Weitergehende Informationen:

Wie Sie Probleme beim Umgang mit Transparenzen in InDesign vermeiden
Wie Sie PDF/X-4-Dateien aus InDesign mustergültig erstellen
Wie Sie PDF/X-4-Dokumente mit Acrobat problemlos verflachen
Wie Sie mit Transparenzen in PDF-Dokumenten sicher umgehen
PDF/X-4, PDF/X4p und PDF/X-5 – was Sie über diese Standards wissen sollten
Das PDF-Format – Grundlagen und Besonderheiten
Wie Sie den PDF-Export von Adobe Illustrator in der Praxis nutzen
Wie Sie barrierefreie PDF-Dokumente mustergültig in Acrobat erstellen
Wie Sie in InDesign barrierefreie PDF-Dokumente mustergültig erstellen
Information über Barrierefreiheit: http://www.pdf-accessibility.com/

EPS

In der Druckproduktion ist EPS das Arbeitspferd des vergangenen Jahrhunderts. Unter bestimmten Umständen besitzt es auch heute noch Relevanz, aber viele Leute verlassen sich eigentlich nur deswegen auf das Format, »weil es immer so gewesen ist«.

Oft fragen Leute nach einem EPS und wollen eigentlich eine Vektordatei. EPS ist aber gar nicht notwendigerweise Vektor. Ein EPS kann beides enthalten, was natürlich auch bedeutet, dass, wenn Sie nach einem EPS fragen, Sie überhaupt keine Vektorgrafik bekommen.

EPS war (in den 1990er-Jahren) *das* Dateiformat, um Pixeldaten ins Layout zu bringen. Wenn Sie also jemand um ein EPS bittet, dann fragen Sie nach den Details. Wenn Sie selbst Vektordateien haben wollen, dann kommunizieren Sie das entsprechend und wenn Sie ein EPS erhalten, dann gehen Sie nicht automatisch davon aus, dass es eine Vektordatei ist.

Alle Stockanbieter arbeiten mit EPS für ihre Vektordateien. Da es ein sehr altes Dateiformat ist, unterstützt es keine neuen Funktionen von Vektorapplikationen (»neu« bedeutet in diesem Fall »jünger als 20 Jahre«). Da jede und jeder EPS-Dateien zu Microstock-Anbietern hochladen kann, die von irgendeiner App erstellt wurden, können diese Inhalte auf äußerst ungewöhnliche Art und Weise aufgebaut sein und müssen auch nicht unbedingt in der Applikation (voll) editierbar sein, die Sie zufällig benutzen.

Auch hier wieder: Wenn Sie ein EPS mit Illustrator erstellen, schmuggelt es seine nativen (voll editierbaren) Inhalte in den Private-Data-Fork der Datei und wenn Sie eine solche Datei mit Illustrator öffnen, dann arbeiten Sie überhaupt nicht mit dem EPS, sondern mit einer AI-Datei.

Einiges kann mit EPS nicht umgesetzt werden, vor allem Transparenz. Schlagschatten und andere transparente Sachen werden immer ein weißes Rechteck hinter sich haben. Auch kann man keine ICC-Profile in EPS-Dateien speichern.

Transparenz wird in einem EPS immer verflacht, was die weiße Box unter dem Schatten erzeugt.

Verwenden Sie EPS nicht in einem Creative-Cloud-Workflow, da die Unterstützung für das Format mit jeder Version nachlässt. Verwenden Sie stattdessen native Dateien (AI, PSD). Wenn Sie Dateien für andere Workflows erstellen, fragen Sie sich und andere Projektbeteiligte immer, ob es nicht bessere Alternativen gibt.

Weiterführende Informationen

http://www.vektorgarten.de/tipps-import-export.html#eps
Wie Sie eine PostScript-Datei in Illustrator richtig drucken und speichern

AI

AI ist Illustrators natives Dateiformat. Aktuelle AI-Versionen kann nur Illustrator speichern oder öffnen. Ältere Versionen wie AI3 oder AI8 können auch von anderen Programmen erzeugt und gelesen werden (https://www.creative-aktuell.de/de/blog-details/warum-sie-mit-alten-illustrator-dateien-vorsichtig-sein-muessen.html).

Normalerweise kann man AI-Dateien nur als Arbeitsdateien verwenden, aber dank eines cleveren Mechanismus, kann AI innerhalb der Creative Cloud verwendet werden, um Illustrator-Inhalte in andere Applikationen zu importieren und zu platzieren. Das wird erreicht, indem ein PDF als Private Data in die AI-Datei eingebettet wird. Mit diesem Workflow benötigen Sie nur eine Datei, die sowohl ins Layout platziert als auch in Illustrator bearbeitet wird. Einige andere Programme verwenden dieses eingebettete PDF, um den Inhalt ebenfalls lesen zu können. Sie geben vor, AI-Dateien zu öffnen, aber eigentlich öffnen Sie nur das PDF.

AI-Dateien werden üblicherweise nicht an Kunden ausgehändigt – die meisten können damit ohnehin nichts anfangen. Es ist kein Austauschformat, es ist eine Arbeitsdatei. Logos sind eine Ausnahme – die Nutzungslizenz, die man üblicherweise verkauft, beinhaltet eine sehr breite Reihe von Nutzungsszenarien und daher benötigen Kunden auch die Dateien, um diese Nutzungen zu bedienen.

Weiterführende Informationen

Von Illustrator zu Photoshop: Wie Sie Ihre Illustration veredeln
Wie Sie Illustrator-Grafiken richtig in Photoshop weiterbearbeiten

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