Adobe Photoshop

Wie Sie den »Verflüssigen«-Filter in Photoshop gezielt für Verformungen und Retuschen verwenden

In der Verbindung mit erweiterten Funktionen, wie dem gesichtsbezogenen Verflüssigen, wird der »Verflüssigen«-Filter zu einem mächtigen Werkzeug für unterschiedlichste Anwendungen in der täglichen Bildbearbeitung. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel vor allen Dingen die Werkzeuge und deren Einstellungen für gezieltes Arbeiten.

Der »Verflüssigen«-Filter in Photoshop

Mit dem Verflüssigen-Filter lassen sich unauffällige Retuschen oder auch auffallende Verzerrungen durch Transformieren von Pixeln wie in einem flüssigen Medium realisieren. Seit seiner Einführung in Photoshop 6 im September 2000 hat er relativ viel Aufsehen erregt. Allerdings musste man sehr viel Zeit und Geduld aufbringen, um damit zu arbeiten. Seit Photoshop CC arbeitet der Filter durch Nutzung des Grafik-Prozessors angenehm schnell.

Grundlegendes

Der Verflüssigen-Filter ist ein mächtiges Werkzeug, um mehr oder weniger unauffällig Verformungen von Bereichen und Begradigungen von Kanten vorzunehmen.

Er ist zum Beispiel nützlich für Landschaftsfotos, bei denen einfach nur ein Horizont geglättet wird, aber auch für Karikaturen oder surreale Kreationen. Nicht wegzudenken ist er als Werkzeug für die Beautyretusche [Abb. 1].

Abb. 1: Links: das Original. Mitte: Die Änderungen sind relativ subtil. Rechts: Das Verzerrungsgitter zeigt die verzerrten Bereiche an (Bildquelle: MEV).

 

Für ein flüssiges und nichtdestruktives Arbeiten mit dem Verflüssigen-Filter Sollten Sie einige Details beachten:

Unterstützung des Grafikprozessors aktivieren

Aktivieren Sie unbedingt die Unterstützung der GPU, sonst werden die Einstellungen unerträglich langsam [Abb. 2].

Abb. 2: So aktivieren Sie die Unterstützung des Grafikprozessors.

 

Es ist zu beachten, dass die Unterstützung des Grafikprozessors nur im RGB-Modus im Gesamtkanal funktioniert.

Nichtdestruktiv arbeiten

Ab Photoshop CS6 kann der Verflüssigen-Filter als Smartfilter genutzt werden. Wandeln Sie dazu die Ebene (am besten eine Kopie der Originalebene), die Sie verflüssigen möchten, über den Befehl Für Smartfilter konvertieren in ein Smartobjekt. Durch Doppelklicken auf den Filternamen im Ebenen-Bedienfeld stehen alle vorher gemachten Einstellungen zum Ändern zur Verfügung.

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