Praxishilfe

Wie Sie Content Credentials in Photoshop für die Authentifizierung Ihrer Gestaltungen nutzen

Wie können Urheberrechte besser geschützt und Fake-Bilder, die zum Beispiel für das Belegen von Fake-News erstellt worden sind, entlarvt werden? Adobe bietet mit den Inhaltsurhebernachweisen ( »Content Credentials«) eine Lösung an, die es Photoshop-Kreativen und Fotoredakteuren ermöglicht, die Geschichte eines Bilds eindeutig zu belegen.

Adobe ist Gründungsmitglied der Content Authenticity Initiative (CAI), in der bereits viele namhafte Unternehmen der Medien- und IT-Branche vertreten (z. B. New York Times, Microsoft) sind. Sie bekennen sich dazu, die von der Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) entwickelten Standards zu fördern und bei ihren eigenen Erzeugnissen zu berücksichtigen.

Website der Content Authenticity Initiative (CAI) (Stand: Dezember 2022)

 

Die Coalition for Content Provenance and Authenticity (C2PA) ihrerseits entwickelt Technologien, die es der schreibenden wie auch der gestaltenden Zunft ermöglichen sollen, die Entstehungsgeschichte ihrer Kreationen und Informationen zu belegen.

Denn leider ist nicht nur die Verbreitung von Fake-News zu einem riesigen Problem geworden. Zusätzlich gibt es auch die besorgniserregende Entwicklung, dass selbst den Anbietern seriös recherchierter oder erhobener Informationen nicht mehr über den Weg getraut wird. Daher haben vor allem diese ein großes Interesse daran, die Entstehungsgeschichte ihrer Erzeugnisse offenzulegen und damit Zweifeln proaktiv zu begegnen.

Sind davon auch Werbung und Produktdarstellungen betroffen? Denn es ist ja immer schon Aufgabe der professionellen Bildbearbeitung gewesen, Menschen und Produkte möglichst attraktiv erscheinen zu lassen und in idealisierte und phantasievolle Umgebungen zu integrieren. Zwischen den Produktbildern der Burger in Schnell-Restaurants und dem kümmerlichen Etwas, was einem schließlich in einem Pappkarton überreicht wird, lagen bekanntlich immer schon Welten ... Nein, Werbung wird (und soll) Werbung bleiben.

Kennzeichnungspflicht von Werbung

In redaktionellen Umfeldern muss Werbung deutlich als solche gekennzeichnet und vom redaktionellen Teil abgehoben werden (siehe z. B. hier; Original-PDF gefunden bei BVDA). Auch für das Influenzer-Marketing gibt es diesbezüglich inzwischen Regeln.

Mit der Content Authenticity Initiative soll der Verbreitung falscher und irreführender Informationen etwas entgegengesetzt und das Vertrauen in seriöse Informationsangebote gestärkt werden. Sie wird natürlich nicht verhindern können, dass nach wie vor Informationen und Bilder mit dem Ziel manipuliert werden, als Belege für Lügen, Diffamierungen und sachlich falsche Ausführungen dienen zu können.

Als Anbieter der führenden Software für Bildmanipulationen, namentlich Photoshop, trägt Adobe natürlich eine besondere Verantwortung und bietet daher eine neue Funktionalität an, mit der Bildredaktionen und Kreative die Urheberschaft und die Entstehungsgeschichte ihrer Gestaltungen dokumentieren und in die weitergegebenen Dateien integrieren können.

Herkunft eines Bilds selbst prüfen

Die Herkunftsgeschichte eine Bilds kann auf dieser Website durch Hochladen des Bilds geprüft werden.

Aufruf in Photoshop

Dieses Feature wurde bereits mit Version 2022 erstmalig vorgestellt. Wir berichteten bereits in diesem Artikel über die Neuerungen. Damals wurde es innerhalb der Voreinstellungen im Bereich Technologievorschau als Beta-Version angeboten.

Die Funktion befindet sich immer noch im Beta-Stadium (Stand: Dezember 2022), hat sich aber mit Version 2023 innerhalb der Voreinstellungen »emporgearbeitet« und belegt nun den Reiter Verlauf und Inhaltsurhebernachweise.

Nun können die Inhaltsurhebernachweise wirklich nicht mehr übersehen werden.

 

Für das Arbeiten mit Inhaltsurhebernachweisen gibt es dort zwei Optionen für die Einstellung:

  • Inhaltsurhebernachweise (Beta): Dokumenteinstellungen und
  • Inhaltsurhebernachweise (Beta): Optionen für »Exportieren als«

Es gibt bereits einiges einzustellen.

 

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